Fred Vasseur: «Sauber wird kein Ferrari-B-Team»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fred Vasseur

Fred Vasseur

​Der Franzose Frédéric Vasseur, Teamchef des Schweizer Sauber-Rennstalls, spricht über die Zusammenarbeit mit Ferrari in der kommenden Saison: «Wir werden kein B-Team von Ferrari.»

Frédéric Vasseur, Teamchef des Schweizer Sauber-Rennstalls, hatte in Ungarn bestätigt – es ist durchaus möglich, dass wir 2018 in einem der zwei Rennwagen aus dem Zürcher Oberland einen Juniorfahrer von Ferrari sehen werden. Das sei Bestandteil des neuen Abkommens mit den Italienern. Radio Fahrerlager meldet: Dieser Fahrer wird Charles Leclerc sein.

Für eine Vertragsverlängerung mit Ferrari hatte Leclerc die Absichtserklärung mit Honda zerfetzt. Die frühere Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn hatte im Frühling ein Dreijahresabkommen mit Honda ausgehandelt, doch handelte es sich dabei offenbar nicht um einen kugelsicheren Vertrag, sondern eher um eine Absichtserklärung.

Im Fahrerlager des Circuit Spa-Francorchamps sagt nun der frühere Renault-Steuermann Vasseur: «Es ist natürlich erfreulich, dass wir von einem Top-Team unterstützt werden.» Aber auf die Frage, ob wir hier in die Richtung gehen, dass Sauber ein so enger Ferrari-Partner werde wie es heute Haas ist, da sagt der Franzose: «Nein, denn Haas verfolgt eine ganz andere Philosophie als wir.»

«Wir haben bei Sauber eine exzellente Infrastruktur. Vielleicht hat das Haas nicht. Wir haben einen der besten Windkanäle der Formel 1. Wir wollen unser eigenes Projekt vorantreiben, mit dem Antriebsstrang von Ferrari als Kern. Wir könnten die Anzahl Bauteile von Ferrari ausbauen. Vielleicht gibt es da andere Formen der Kooperation. Aber wir werden nie ein Ferrari-B-Team werden oder ein Kundenteam.»

Und was ist nun mit den Piloten? Vasseur hält die Karten ganz eng an der Brust: «Ich wusste, dass diese Frage noch kommen würde. Aber wir werden das erst in den kommenden Wochen diskutieren und dann entscheiden.»

Der Trend bleibt: Sauber fährt 2018 mit Marcus Ericsson und Charles Leclerc.

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