Kimi Räikkönen: «Macht keine dumme Geschichte!»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Ferrari-Star Kimi Räikkönen nimmt zum Gerücht Stellung, Ferrari habe seine Chancen auf die Belgien-Pole zunichte gemacht – um Sebastian Vettel eine Gelegenheit für die Bestzeit zu schenken!

Als Kimi Räikkönen vor kurzem bei Ferrari einen neuen Einjahresvertrag erhalten hat, stellte Sky-GP-Experte Marc Surer fest: «Das war zu erwarten. Wen hätte Ferrari denn sonst nehmen sollen? Kimi ist nach wie vor schnell, aber er ist eben auch der klassische brave Soldat, der den Kollegen unterstützt, wenn es nötig ist.»

Heisse Frage im Fahrerlager des Circuit de Spa-Francorchamps: War es im Abschlusstraining zum Belgien-GP so weit? Hat Ferrari seinen braven Soldaten geopfert, um Sebastian Vettel eine Chance auf die Pole zu ermöglichen?

Denn Kimi schenkte Vettel nach einem Fahrfehler im letzten Quali-Segment einen schönen Windschatten, und nur drei Zehntesekunden fehlten am Ende WM-Leader Vettel auf die Pole-Position von Lewis Hamilton. Vettel sagte später, der Windschatten sei eine grosse Hilfe gewesen. Also nochmals: Wurde Kimi geopfert, um die Chancen von Vettel zu vergrössern?

Kimi reagiert auf diese Frage zickig: «Macht daraus keine dumme Geschichte!» sagt der Weltmeister von 2007. «Ich machte einen Fehler, kam auf die Ideallinie zurück, und es ist klar – wenn ich dem Team helfen kann, dann mach ich das selbstredend. Aber mehr ist nicht dahinter. Seb zu helfen, kostete mich nichts, weil ich ohnehin zur Box zurückkam. Ich wusste, dass er hinter mir liegt. Also nahm ich nochmals Tempo auf und gab ihm einen Windschatten. Das ist alles.»

Räikkönen über die rätselhaften Vibrationen, von welchen er in der Quali genervt wurde: «Zunächst war es wirklich schlimm, dann wurde es ein wenig besser, dann waren sie ganz weg, und zum Schluss kamen sie wieder zurück. Ich hatte Mühe mit den Reifentemperaturen beim letzten Einsatz, ich weiss auch nicht wieso, daher stellte sich der Wagen quer und ich konnte meine schnelle Runde nicht wie gewünscht zu Ende fahren.»

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