Formel 1

Toto Wolff: «Sieht nach Rückschritt von Ferrari aus»

Von - 03.09.2017 19:20

Toto Wolff durfte in Monza über den Sieg von Lewis Hamilton und den 2. Platz von Valtteri Bottas bejubeln. Der Mercedes-Motorsportdirektor sagte aber auch: «Wir waren stark, aber Ferrari lag auch unter den Erwartungen.»

Toto Wolff durfte sich in Monza über den Sieg von Lewis Hamilton und den zweiten Platz von Valtteri Bottas freuen. Der Mercedes-Motorsportdirektor betonte aber auch: «Wir waren stark, aber Ferrari lag auch unter den Erwartungen.»

Mercedes hatte nach dem Italien-GP von Monza allen Grund zum Jubel: Lewis Hamilton schnappte sich auf dem Highspeed-Kurs im königlichen Park den 59. GP-Sieg seiner Karriere und damit auch die Meisterschaftsführung, sein Teamkollege Valtteri Bottas kam hinter ihm als Zweiter ins Ziel. Der neue WM-Leader triumphierte damit zum zweiten Mal in Folge – nachdem er vor der Sommerpause noch mit dem vierten Platz im Ungarn-GP hatte Vorlieb nehmen müssen.

Und wie erklärt sich Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff die überragende Form seines Schützlings Hamilton? «Ich denke, Budapest war ein schwieriger Moment für uns. Ich habe das Gefühl, dass ihn diese Erfahrung noch stärker und entschlossener aus der Sommerpause hat zurückkehren lassen. Dieses Gefühl hat sich in Spa und Monza soweit auch bestätigt.»

Dass Ferrari-Oberhaupt Sergio Marchionne nach dem Heimspiel der Scuderia Klartext sprach und trotz des dritten Platzes von Sebastian Vettel von einem verpatzten Wochenende sprach und davon, dass man den Rundkurs in Italien unterschätzt habe, kann Wolff nachvollziehen. «Die Emotionen kochen hoch und wenn man einen schlechten Tag hat, kann man das nicht verstecken, ich verstehe das.»

«Für mich sieht es aus, als hätte Ferrari dieses Wochenende einen Rückschritt gemacht. Ich denke, wir haben eine gute Leistung gezeigt, aber Ferrari lag auch unter den Erwartungen. Wenn man sich etwa Red Bull Racing anschaut – Daniel Ricciardo ist von hinten gestartet und auf den dritten Platz gefahren – dann hätte das nicht passieren dürfen. Ich verstehe, dass Ferrari wütend ist.»

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