Valtteri Bottas musste etwas klarstellen. Ja, Sebastian Vettel ist in der WM-Wertung das nächste logische Ziel des Finnen, das hatte er in Singapur so erklärt.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Das hat Priorität, schließlich geht es in der Formel 1 immer auch um die Konstrukteurswertung. Und Bottas liegt in der Fahrerwertung schließlich auf Platz drei, Vettel ist Zweiter. Das sollte aber nicht bedeuten, dass Bottas sechs Rennen vor Schluss den Titel abgehakt hat und die Vizeweltmeisterschaft sein Ziel für den Rest der Saison ist.
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"Vettel ist das nächste Ziel. Aber ich gebe den Titelkampf nicht auf, solange es rechnerisch noch eine Chance gibt. Ich gehe es von Rennen zu Rennen an", sagte Bottas. Um an den Titel denken zu können, muss sich Bottas aber steigern. In den vergangenen drei Rennen hatte er vor allem im Qualifying keine Chance gegen seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton. Rund eine halbe Sekunde langsamer war der Finne. Die gute Nachricht: Er weiß, woran es liegt.
"Manche Dinge, was meinen natürlichen Fahrstil betrifft, sind stellenweise konträr zum Auto. Wie wir die Reifen managen ist etwas schwieriger geworden. Man kann sich nicht nur auf einen Fahrstil verlassen. Einige Strecken, Bedingungen oder Temperaturen bereiten mir noch Schwierigkeiten", gibt er zu.
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In der Nachbetrachtung einiger Rennen stellte er dann auch fest: "Ich habe mir viele Sachen angeschaut und es gibt definitiv viele Sachen, die ich besser machen könnte, wenn ich das Rennen nochmal fahren würde", so Bottas: "Natürlich ist es jetzt zu spät, aber ich weiß für die Zukunft Bescheid."
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Das Ziel für den Rest der Saison ist klar. Seinen Vertrag für 2018 hat er zwar in der Tasche, aber er will das Vertrauen in ihn bestätigen. "Ich muss mehr Rennen gewinnen. Es liegt an mir, mich zu steigern und keine Schwächen mehr zu zeigen", sagte Bottas.
In Malaysia erwartet Bottas wie immer einen engen Kampf mit Ferrari. "Man darf auch die Red Bulls nicht unterschätzen, die immer stärker werden und auf einigen Strecken bereits überraschend gut waren", so Bottas.
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