Kimi Räikkönen (Ferrari): Keine Kritik an Verstappen

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​GP-Veteran Kimi Räikkönen lässt sich nicht in die Kontroverse um Max Verstappen hineinziehen. Der Finne sagt: «Er hat mich überholt und fertig. Alles Andere ist nicht meine Angelegenheit.»

Eigentlich glaubte Kimi Räikkönen, er hätte Platz 3 an den kampfstarken Max Verstappen verloren – der Niederländer hatte sich kurz vor Schluss des USA-GP am Ferrari-Veteranen vorbeigepresst. Aber die Rennkommissare kannten keine Gnade.

Sie fanden, der junge Red Bull Racing-Fahrer habe bei seiner Attacke auf Kimi abgekürzt, sie brummten Max eine Fünfsekundenstrafe auf, und das bedeutete, dass letztlich eben doch Kimi aufs Podest durfte.

Räikkönen nach seinem ersten Podestplatz seit Ungarn (Zweiter): «Zunächst war ich sehr enttäuscht, weil mich Max noch schnappen konnte. Aber dann fand die Rennleitung offenbar, dass sein Manöver nicht ganz okay war. Ich hatte ein gutes Rennen. Der Ferrari lag prima. Ich musste nur zum Schluss ein wenig Kraftstoff sparen, das war auch der Grund, warum Max aufrücken konnte.»

Kimi Räikkönen fuhr, um genau zu sein, an diesem Tag den schnelleren Ferrari. Aber als der Funkspruch kam «Seb ist der Wagen hinter dir», wusste der routinierte Finne genau, was auf ihn zukam. Als echter Teamplayer war es überhaupt keine Frage, dass er seinen Kumpel vorbeilassen würde, um Seb die kleine Chance zu bewahren, sich vielleicht doch noch auf Hamilton werfen zu können. Das ist nicht passiert.

Kimi lässt sich nicht auf die Kontroverse um Verstappen ein: «Er hat mich überholt und fertig. Alles Andere ist nicht meine Angelegenheit. Für mich ist wichtig – der Wagen lag prima, ich konnte sehr gut mit den Reifen umgehen. Schade war halt nur, dass ich zum Schluss Tempo rausnehmen musste, um Sprit zu sparen. Aber das ist das Einzige, über das ich mich beklagen könnte.»

«Ich hatte Max natürlich im Spiegel gesehen. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ich gerade so schnell, wie ich es mir erlauben konnte, um Kraftstoff zu sparen. Ich dachte, ich hätte genügend Raum, um meinen Platz zu verteidigen. Und auf einmal war er da. Das hat mich verblüfft. Aber ich musste mich auf meine Kurvenlinie konzentrieren. Das hat mir sauber gestunken, wie er vorbei ging. Dass ich den Platz dann zurück erhielt, war eine angenehme Überraschung. Aber der ganze Trubel darum herum, den sollen andere aussortieren.»

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