Max Verstappen (Red Bull): «Meine Meinung steht»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

​Der Niederländer Max Verstappen sagt zur Kontroverse von Texas: «Ich ändere meine Meinung nicht. Ich bin noch immer davon überzeugt, dass ich in Austin zu Unrecht bestraft worden bin.»

Max Verstappen (20) hat seinen Ärger über die Strafe von Austin ein wenig verrauchen lassen. Wegen Abkürzens wurde er in Texas mit einer Fünfsekundenstrafe belegt, daher durfte er nicht aufs Siegerpodest, sondern rückte hinter Kimi Räikkönen auf Rang 4.

Hier in Mexiko sagt Max: «Ich denke noch exakt gleich über die Situation wie in Texas. Ich hatte ein super Rennen gefahren, der Wagen lief toll, wir hatten den dritten Grand Prix in Folge das schnellste Auto, so darf es weiter gehen.»

«Aber die Situation mit Kimi ist die Gleiche geblieben: Es ging ja nicht nur darum, Räikkönen zu attackieren, sondern Kimi zog auch ein wenig nach innen, ich musste eine Kollision verhindern. Das sind Entscheidungen im Sekundenbruchteil, du reagierst instinktiv.»

«Die Strafe hat mich sehr wütend gemacht. Ich fand, ich hatte den Podestplatz mit meiner Aufholjagd verdient. Die Emotionen kochten ein wenig über. Wenn ich überhaupt etwas bereue, dann meine Wortwahl. Das würde ich heute anders sagen.»

«Die Fahrer haben in Austin die ganze Zeit über abgekürzt, in den Kurven 8 und 9, in der 19, aber nur ich habe eine Strafe erhalten. Das hat mich so auf die Palme gebracht. Ich kann mit Bestrafungen leben, aber es soll bitteschön gleich für alle sein.»

«Was künftig zu tun ist? Schaut euch Suzuka an. Da kürzt keiner ab. Und wieso nicht? Weil dort neben der Ideallinie Gras oder Kies liegt, da bringt es einfach nichts.»

Die Pistenbegrenzung war schon in Mexiko 2016 ein Thema, mit einer Aktion zwischen Max und Sebastian Vettel, und die FIA reagiert: In Kurve 1 der mexikanischen Strecke sind 5 cm hohe Randsteine gelegt worden, ebenso in den Kurven 2 und 3. Das Gleiche gilt für die Kurven 8 und 11.

Fahrer, die dort nun von der Bahn abkommen, müssen hinter diesen schlafenden Polizisten auf die Rennstrecke zurückfahren.

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