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George Russell: «Wollte F1-Traum schon begraben»
Nachdem George Russell im Ungarn-Test bereits im Silberpfeil hatte ausrücken dürfen, stehen nun auch zwei Trainingsteilnahmen im Force India-Renner auf dem Programm. «Den bin ich noch nie gefahren», freut sich der Brite.
Formel 1
Im Artikel erwähnt

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Das Jahr 2017 wird George Russell nicht so schnell vergessen. Denn der Mercedes-Nachwuchspilot hat in seiner Rennfahrer-Karriere einen ganz grossen Sprung nach vorne machen können. Dabei hatte er ein Jahr zuvor noch gedacht, dass er seinen Formel-1-Traum begraben müsse.
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Auf Sky Sports F1 erzählte Russell: "Ich wollte meinen Formel-1-Traum schon begraben, denn ich hatte keinerlei Beziehungen zu den GP-Teams und wollte mich bereits auf die DTM konzentrieren, als plötzlich alles losging." "Ich bekam einen Anruf und wurde zum Simulator-Einsatz nach Brackley beordert. Im Mercedes-Werk sass ich zwei Tage im Simulator und musste einige anderen Aufgaben bewältigen und von da an ging alles ganz schnell. Zum Saisonende wurde mir gesagt, dass ich ins Nachwuchsprogramm aufgenommen werde und sie haben mich in der GP3 mit ART starten lassen", erinnerte sich der Brite. "In diesem Sport muss das Timing stimmen, aber das kannst du nicht beeinflussen. Du musst stetig die richtige Leistung zeigen. Manchmal hast du das Gefühl, dass es nicht vorwärts geht, aber du kannst nichts anderes machen als weiterhin gute Ergebnisse zu liefern, deine Teamkollegen zu schlagen und Rennen zu gewinnen", fügte Russell an.
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Das tat der Mercedes-Junior denn auch, in der GP3 holte er sich mit vier Siegen, drei Pole-Positions und zwei zweiten Plätzen bereits zwei Meisterschaftsläufe vor dem Saisonende den Titel. Ausserdem sammelte er im August im Rahmen des Formel-1-Tests in Budapest eifrig Erfahrungskilometer im GP-Renner. Auf dem Hungaroring drehte das Rennfahrer-Talent mehr als 200 Runden. Nun soll der Teenager auch im Force India-Renner Gas geben.
Denn Russell, der im nächsten Jahr aller Wahrscheinlichkeit nach in der Formel 2 starten wird, darf sowohl in Brasilien als auch in Abu Dhabi im VJM10 ausrücken. In Sao Paulo gibt er im Dienstwagen von Routinier Sergio Pérez Gas. Beim Saisonfinale in der Wüste darf der Nachwuchsfahrer aus King’s Lynn dann den Renner seines Mercedes-Juniorteamkollegen Esteban Ocon ausrücken.
Es wird eine Premiere sein, wie das Talent gesteht: "Ich bin unglaublich aufgeregt! Das Jahr 2017 hat schon viele grossartige Chancen mit sich gebracht, nun auch noch zwei Formel-1-Trainings bestreiten zu dürfen, fühlt sich einfach grossartig an. Ich war noch nie im VJM10 oder auf dem Rundkurs von Interlagos unterwegs und freue mich bereits auf die neue Herausforderung." Force India-Teamoberhaupt Vijay Mallya erklärt: "Wir sind happy, George diese Möglichkeit bieten zu können. Er ist ein aufstrebendes Talent und wir haben seine Erfolge in der GP3 genau beobachtet. Er sass auch schon einige Male in unserem Simulator und hat mit dem Team zusammengearbeitet."
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"Da wir nun den vierten Platz in der Team-Wertung bereits auf sicher haben, ist das der ideale Zeitpunkt, um für die Zukunft zu arbeiten und George in den freien Trainings auf die Piste zu schicken, um sein Potenzial zu bestimmen", fügt der Inder stolz an.
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