Toto Wolff: «Free-TV ist wichtig für Deutschland»

Von Otto Zuber
Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «Das wäre ein harter Schlag für die Zuschauerzahlen in Deutschland»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff: «Das wäre ein harter Schlag für die Zuschauerzahlen in Deutschland»

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff betont, wie wichtig es für Deutschland ist, dass die Formel-1-Rennen auch künftig im FreeTV zu sehen sind. «Wir wünschen uns, dass der Status quo beibehalten wird», stellt er klar.

Das WM-Finale in Abu Dhabi markiert nicht nur den Saisonabschluss. Es ist auch das letzte Rennen, das der deutsche Formel-1-Haussender RTL gemäss aktueller Vereinbarung im FreeTV zeigen darf. Denn nach dieser Saison läuft der Vertrag aus, der dem TV-Sender die Live-Übertragung der Rennen sichert.

Noch wird verhandelt, genauso wie mit den Verantwortlichen des PayTV-Senders Sky, die wie die RTL-Entscheidungsträger weiterhin alle Rennen zeigen wollen. Die neuen Formel-1-Bosse des Konzerns Liberty Media würden hingegen lieber nur einen Teil der WM im FreeTV zeigen, wie CEO Chase Carey und Marketing-Chef Sean Bratches schon mehrfach betont haben.

Von einer teilweisen FreeTV-Übertragung im Stile jenes Modells, das in Ländern wie Grossbritannien oder Italien bereits eingeführt wurde, sind aber nicht alle im Fahrerlager begeistert. Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff erklärte etwa in Abu Dhabi: «Das wäre ein harter Schlag für die Zuschauerzahlen in Deutschland.»

«Es ist uns natürlich nicht egal, ob die Rennen weiterhin im FreeTV zu sehen sind», stellt der Wiener klar. «Im Gegenteil: RTL war in der Vergangenheit immer ein super Partner, genauso wie Sky. Das hat soweit ganz gut funktioniert. Natürlich liegt die Entscheidung darüber nicht bei uns, aber wir hoffen wir hoffen, dass der Status quo beibehalten wird.»

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