Brundle: «Bittersüsses Jahr für Sebastian Vettel»

Von Otto Zuber
Formel 1
Martin Brundle: Viel Lob für Landsmann Lewis Hamilton

Martin Brundle: Viel Lob für Landsmann Lewis Hamilton

Formel-1-Champion Lewis Hamilton und auch der WM-Zweite Sebastian Vettel kommen in der Saison-Endabrechnung des früheren GP-Piloten Martin Brundle gut weg. Der Brite lobt: «Vettel hat einen sehr guten Job gemacht.»

Als Formel-1-Experte für den britischen TV-Sender Sky Sports F1 ist Martin Brundle auch heute noch regelmässig im GP-Zirkus anzutreffen. Der frühere GP-Pilot begleitet den WM-Zirkus um den Globus und bekommt die Rennen somit hautnah mit. Entsprechend gut kann er die Leistung der Formel-1-Stars auch einschätzen.

Mit Blick auf die Top-3 der diesjährigen Weltmeisterschaft zieht der Brite ein positives Fazit. Über Champion Lewis Hamilton schwärmt er: «Hervorragend! Es ist ganz so, als ob er sich in der Sommerpause gesagt hat: ‚Ich fange lieber damit an, mich zu konzentrieren.‘ Wenn er den Kopf bei der Sache hat, ist er unschlagbar. Er wollte nach seinem Urlaub zurückschlagen, genauso wie Mercedes, und er ist ein verdienter viermaliger Weltmeister. Lewis gehört zweifelsohne zu den grössten Rennfahrern aller Zeiten.»

Auch für den WM-Zweiten gibt es gute Noten. Vettel habe ein bittersüsses Jahr erlebt, erklärt Brundle, und zählt auf: «Seine Pole-Runde in Mexiko, einige seiner grossartigen Überholmanöver – etwa in Kanada – und seine allgemeine Leistung wurden von seiner Fehleinschätzung in Singapur, seiner Unbeholfenheit in Mexiko und seinem Ausraster in Baku überschattet. Er hat einen sehr guten Job gemacht, doch ab dem Rennen in Silverstone drehte sich das Blatt im Titelduell.»

Schliesslich darf sich auch Valtteri Bottas über ein Lob des früheren Formel-1-Stars freuen. Der Mercedes-Pilot sei gleich von Anfang an sehr gut mit dem enormen Druck umgegangen, der auf seinen Schultern lastete, wie er mit seinem frühen Sieg bewiesen habe, so Brundle. «Aber ab August war nicht mehr viel von ihm zu sehen», kritisiert der 58-Jährige den WM-Dritten. «Ich bin mir aber nicht sicher, ob nicht einfach Lewis nach der Sommerpause aufgedreht hat», fügt er an.

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