Nico Rosberg: «Definitiv an Formel E interessiert»

Von Andreas Reiners
Formel 1
Nico Rosberg

Nico Rosberg

Nico Rosberg stattete der Formel E beim Saisonauftakt in Hongkong einen Besuch ab. Und unterstrich nochmals sein Interesse an der ersten rein elektrischen Formelsport-Serie.

Sieht man Nico Rosberg demnächst regelmäßig bei der Formel E? Ja, einen Rücktritt vom Rücktritt als Fahrer wird es weiterhin nicht geben. Aber: Der Ex-Formel-1-Weltmeister stattete der Formel E im Rahmen des Saisonauftakts in Hongkong am Samstag einen Besuch ab.

Und unterstrich dabei, dass ihn die Elektroserie «definitiv interessiert. Ich bin offen, neue Dinge zu entdecken. Wir werden sehen, welche Möglichkeiten es gibt». Zuletzt war der Deutsche mit der Rolle als Mercedes-Teamchef in Verbindung gebracht worden. Die Marke mit dem Stern steigt 2019/2020 in die Formel E ein.

Der 32-Jährige verfolgt die Formel E regelmäßig und ist von der Entwicklung der Serie zum Start der vierten Saison begeistert. Sechs Hersteller sind bereits dabei, darunter Audi. Aus deutscher Sicht folgt im kommenden Jahr auch BMW.

«Die Formel E ist auf viele Arten bahnbrechend, sie geht neue Wege und kopiert nicht einfach. Das ist sehr cool. Sie hat eine großartige Zukunft, sie ist auf dem richtigen Weg. Die besten Hersteller der Welt kämpfen hier», sagte Rosberg, der als Botschafter des Moderiesen Boss in Hongkong ist. Der frühere Formel-1-Langzeitsponsor wechselte erst kürzlich als Geldgeber in die Formel E.

Rosberg sah sich bei seiner Stippvisite im Fahrerlager um, traf viele bekannte Gesichter wie seinen Jugendfreund Maro Engel und nahm im Emotion Club, einer Art Pendant zum Paddock Club in der Formel 1, in einem Simulator Platz. «Gegen die meisten aktuellen Fahrer der Formel E bin ich schon mal Rennen gefahren», stellte Rosberg fest.

Einen Tipp musste er zum Start der neuen Saison auch abgeben, Wer holt den Titel? «Der Wettbewerb in der Formel E ist riesengroß. Es geht vor allem um die Technologie und die Fahrer. Alle Teams und Hersteller geben Vollgas. Schwer zu sagen, wer sich da durchsetzen wird», so Rosberg. Das erste Rennen gewann Sam Bird vor Jean-Eric Vergne. Rosbergs früherer Formel-1-Kollege Nick Heidfeld wurde Dritter.

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