Fernando Alonso kann’s nicht lassen: Kartrennen Dubai

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso (rechts) mit seinen Kumpels in Dubai

Fernando Alonso (rechts) mit seinen Kumpels in Dubai

​Die Formel 1 hat Winterpause, aber ohne Racing kann Fernando Alonso einfach nicht leben: Zusammen mit seinem Kumpel Pedro de la Rosa hat er an einem 24-Stunden-Kartrennen in Dubai teilgenommen.

Kein Formel-1-Rennfahrer ist 2017 mit so vielen verschiedenen Renngeräten auf die Bahn gegangen wie Fernando Alonso: Der 36jährige Spanier fuhr in der Formel 1 mit McLaren-Honda, pfefferte beim Indy-500 einen Dallara um die Bahn und eroberte die Herzen vieler US-amerikanischer Fans. Er testete in Bahrain einen Langstrecken-Toyota im Hinblick auf einen möglichen Le-Mans-Einsatz 2018. Und er fuhr einen LMP2-Ligier als Training für die 24 Stunden von Daytona.

Dazwischen sitzt der Weltmeister von 2005 und 2006 immer wieder im Rennkart.

Zusammen mit seinem Kumpel, dem früheren Formel-1-Fahrer Pedro de la Rosa, hat Alonso am 24-Stunden-Kartrennen von Dubai teilgenommen.

Mit «FA Racing» (Fernandos Initialen) und in Begleitung seines Freundes Ángel Burgueño, des spanischen Kartfahrers David Vidales sowie de la Rosas trat Alonso bei der vierten und letzten Runde der «Dubai Kartdrome Endurance»-Meisterschaft an, die Fahrer und Teams aus der ganzen Welt anzieht.

Alonso, der in Dubai einen Wohnsitz hat, nahm schon an früheren Ausgaben des Rennens teil. 2015 wurde er mit Stoffel Vandoorne und Renningenieur Andrea Stelle im Team Gesamtelfter.

In der Ausgabe 2017 nun lag Alonso mit seinem Team lange auf dem zweiten Platz, am Ende wurden sie in ihrer Klasse Gesamtvierte und verpassten damit knapp einen Podestplatz, im Gesamtklassement sprang Rang 10 heraus.

Fernando Alonso hat zwar gesagt: «Wenn ich antrete, dann will ich auch gewinnen.» Aber in Arabien stand der Spass im Vordergrund.

Der McLaren-Star ist auch regelmässig auf der eigenen Bahn in Oviedo im Einsatz. Die neben dem Museum liegende, selbst entworfene Kart-Strecke umfasst 29 verschiedene Streckenführungen. Der 32fache GP-Sieger hat Kurven aus verschiedenen anderen Rennstrecken ins Layout eingearbeitet – wie die berühmten Esses von Suzuka, wie die erste Kurve von Jarama oder die Zielkurve von Valencia.

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