Hamilton, Vettel, Alonso: Die Rekorde der Saison 2017

Von Mathias Brunner
Formel 1
Lewis Hamilton vor Valtteri Bottas und Sebastian Vettel

Lewis Hamilton vor Valtteri Bottas und Sebastian Vettel

​In der Formel 1 sind einige Bestmarken gefallen. Wir blicken zurück und sagen, wer im Grand-Prix-Sport 2017 der Klassenbeste war und wer absolute Rekorde in der Formel 1 an sich reissen konnte.

Die Formel-1-Saison 2017 ist mit zahlreichen neuen Bestmarken zu Ende gegangen: für Fahrer, für Rennställe, über ein GP-Jahr gesehen oder in absoluten Zahlen. Hier die wichtigsten Bestmarken.

Lewis Hamilton ist der erste Formel-1-Champion aus Grossbritannien, der vier Titel gewinnen konnte.

Der Mercedes-Star hat den Pole-Position-Rekord an sich gerissen (72), in dem er in der Saison 2017 nacheinander Ayrton Senna (65 Poles) und Michael Schumacher (68) überholte.

Lewis ist der dritte Fahrer nach Alberto Ascari und Ayrton Senna, der in der gleichen Saison drei so genannte Grand Slams erringen konnte – also Pole-Position, Start-Ziel-Sieg und schnellste Rennrunde am gleichen GP-Wochenende.

Hamilton hat 2017 auch den Rekord der meisten Startplätze in der ersten Reihe an sich gerissen – 118. Die alte Bestmarke stand bei 116, gehalten von Michael Schumacher.

Romain Grosjean schubste in der ersten Runde des Brasilien-GP den Franzosen Esteban Ocon von der Bahn. Was das hier zu suchen hat? Ganz einfach: Damit ging eine Serie von 27 Zielankünften Ocons vom ersten Grand Prix in Belgien 2016 an zu Ende.

Ein Rekord, den keiner haben will: In Singapur überholte Nico Hülkenberg seinen deutschen Landsmann Adrian Sutil als Fahrer mit den meisten Grands Prix ohne Podestplatz (Sutil stand bei 128). Inzwischen kommt Renault-Fahrer Hülkenberg auf 135 WM-Einsätze, ohne es unter die besten Drei geschafft zu haben.

Ein Saisonrekord, den keiner will: Fernando Alonso sah 2017 elf Mal keine Zielflagge.

Dank 2017er Autos mit mehr Abtrieb und breiteren Reifen wurden die Rundenrekorde auf elf Strecken pulverisiert (in Baku, Monte Carlo, auf dem Red Bull Ring, in Silverstone, Spa-Francorchamps, Singapur, Sepang, Sotschi, Austin, Mexiko-Stadt und Interlagos).

Weltmeister Lewis Hamilton stürmte mit Saisonbestmarken in fast allen Kategorien zum Titel: Am meisten Pole-Positions (11), am meisten Siegen (9), am meisten beste Rennrunden (7), am meisten Führungsrunden (527), am meisten Podestplätze (13, gleichauf mit Vettel und Bottas). Aber Sebastian Vettel ging 2017 öfter aus der ersten Startreihe ins Rennen als sein britischer Widersacher: 14:13.

Hamilton beendete alle 20 Rennen in den Punkten und fuhr nur eine Runde weniger als die komplette Distanz aller Rennen – 1195 Runden. In Mexiko kam er mit einer Runde Rückstand ins Ziel.

Das längste Rennen 2017: Der Stadt-GP von Baku, mit zwei Stunden und fast vier Minuten. Der kürzeste WM-Lauf: Der Italien-GP mit 75 Minunten und 32 Sekunden.

Höchste Top-Speed 2017: Sebastian Vettel in Mexiko mit 362,4 km/h.

Der grösste Vorsprung eines Siegers 2017: Lewis Hamilton gegen Valtteri Bottas in Montreal, mit 19,783 Sekunden. Der knappste Sieg: Bottas gegen Vettel in Sotschi, der Finne hatte um 0,617 Sekunden die Nase vorn.

In Monza, Sepang und auf der Insel Yas wurden am meisten Fahrer klassiert, nämlich 18. Am wenigsten waren es in Singapur, nur 12.

Was wir für 2018 im Auge behalten sollten: Lewis Hamilton steht bei einer Serie von 25 WM-Läufen in den Punkten. Kommt er in der kommenden Saison auch in Australien und Bahrain unter die besten Zehn, ist der Rekord von Kimi Räikkönen eingestellt (27 mal in Serie in den Punkten, von Bahrain 2012 bis Ungarn 2013).

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