Max Verstappen nach Australien-GP: «Hoffe einfach, dass etwas getan wird»
Max Verstappen hat schon während der Testfahrten Kritik an der neuen Formel 1 geäussert. Der Red Bull Racing-Star sagte nach dem ersten Rennen mit den neuen GP-Autos, was er sich wünscht.
Gleich zu Beginn des ersten Qualifyings des Jahres war die Zeitenjagd für Max Verstappen gelaufen. Der vierfache Champion landete in der Mauer und konnte nicht am Kampf um die Startplätze für den ersten Grand Prix der Saison in Australien teilnehmen. Der Niederländer liess sich davon aber nicht entmutigen. Im Rennen erwischte er zwar keinen guten Start, dennoch schaffte er es, sich bis in die Punkte vorzukämpfen.
Am Ende sicherte er sich den sechsten Platz und damit seine ersten acht WM-Zähler in diesem Jahr. Dennoch machte er deutlich, dass er seine Meinung über die neuen Regeln und die Fahrweise, die die neue Fahrzeuggeneration erfordert, nicht geändert hat. Er erklärte auf die Frage, ob es irgendetwas gibt, das den Formel-1-Verantwortlichen Sorgen bereiten sollte: «Ich denke, sie sollten sich um die Regeln sorgen und sich einfach darauf konzentrieren.»
«Sie fragen uns natürlich, und ich äussere meine Meinung darüber, was ich gerne sehen würde und was meiner Ansicht nach besser für den Sport wäre. Denn mir liegt der Sport am Herzen, ich liebe das Rennfahren und ich will, dass es besser als das ist, was wir jetzt haben. Mal schauen, was wir tun können. Vielleicht gibt es ja ein paar Lösungen, die wir im Laufe des Jahres ausarbeiten können, damit es für alle etwas vergnüglicher wird», erklärte der 28-Jährige weiter.
Und Verstappen wiederholte: «Wie gesagt, ich liebe das Racing und es gibt nur ein gewisses Mass, das erträglich ist. Ich glaube, die FIA und die Formel 1 sind bereit, uns zuzuhören. Und ich hoffe einfach, dass auch etwas getan wird. Ich bin ja auch nicht der Einzige, der das sagt. Viele sagen dasselbe, ob Fahrer oder Fans. Wir wollen das Beste für den Sport und äussern unsere Kritik nicht einfach nur, um etwas kritisiert zu haben. Wir sind aus gutem Grund kritisch. Wir wollen eine echte Formel 1, nicht eine Formel 1 auf Steroiden. Und heute hatten wir das nicht.»
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