Mark Webber mit Fabelsieg in Monaco

Von Stefanie Szlapka
Formel 1
Start-Ziel-Sieg für Mark Webber

Start-Ziel-Sieg für Mark Webber

Mark Webber mit Start-Ziel-Sieg, trotz vier SC-Phasen. Vettel wird Zweiter. Alonso mit toller Leistung auf Rang sieben.

Der Formel-1-Grand Prix in Monaco hatte es mal wieder in sich. [*Person Mark Webber*] holte einen sauberen Start-Ziel-Sieg. Zweiter wurde sein Red-Bull-Teamkollege [*Person Sebastian Vettel*] vor Renault-Pilot [*Person Robert Kubica*]. Webber überstand gleich vier Safetycar-Phasen und drei Restarts. Fernando Alonso profierte von den Zwischenfällen und arbeitete sich vom Ende des Feldes auf Rang sieben. Er wurde auf den letzten Metern von [*Person Michael Schumacher*] noch überholt, der sich damit Rang sechs sicherte.

Der Start verlief noch ohen Probleme. Webber konnte seine Pole-Position in die Führung ummünzen. Kubica versuchte noch den Weg für Vettel zu versperren, doch der Deutsche war besser weggekommen und übernahm den zweiten Rang vor dem Polen. Massa reihte sich auf der vierten Position ein. Hamilton war Fünfter, vor Barichello, Schumacher und Rosberg.

Doch noch in der ersten Runde musste das Safetycar auf die Strecke. Nico Hülkenberg war im Tunnel in die Leitplanke eingeschlagen und rollte bis zum Ausgang aus. «Beim Start in die Formationsrunde konnte ich den ersten Gang nicht einlegen und musste als Letzter starten», erklärt der Deutsche später. «Dann hatte ich einen Kontakt und dabei muss irgendwas am Auto passiert sein. Im Tunnel ist das Auto dann geradeaus gefahren.» Doch die Strecke war durch Teile und das Auto zu verengt. Noch in der Safetycar-Phase platzte auch noch Jenson Button der Motor. Ein Mechaniker hatte wohl einen Ventilator im Seitenkasten gelassen, wodurch der Motor überhitzt hatte. Fernando Alonso, der aus der Boxengasse gestartet war, nutzte die Neutralisation, um die Box anzufahren und von dem weichen auf die harten Reifen zu wechseln. Damit hat er dem Reglement entsprochen.

Zur siebten Runde wurde das Rennen wieder freigegeben, doch an den Positionen änderte sich nichts. Alonso hatte die 20. Position inne. Doch in Monaco ist das Überholen nicht einfach: rundenlang kämpfte er mit dem vor ihm fahrenden Lucas di Grassi, der nicht nur mit seinem Verfolger, sondern auch mit seinem Boliden zu kämpfen hatte. Doch Alonso war einfach zu schnell und konnte sich weiter nach vorne arbeiten.

An der Spitze kann sich Webber absetzen und hatte nach 15 Runden schon über fünf Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen. Vettel hingegen kann keinen Abstand zwischen sich und Kubica bringen.

Während um die 20. Runde viele in die Box zum Reifenwechsel kommen, bleibt Rosberg draußen und brennt eine schnellste Runde nach der anderen auf den Asphalt. Läuft dann jedoch auf Webber auf und verliert wieder Zeit – zu dem Zeitpunkt hat Rosberg den zweiten Platz inne. Vettel auf Rang drei hatte trotz eines sehr guten Boxenstopps Kubica im Heck. In der 29. Runde wurde Rosberg in die Box gerufen und reichte sich anschließend wieder hinter Schumacher auf Position acht ein. Alsonso konnte sich durch seinen frühen Boxenstopp schon auf Rang sechs vorarbeiten.

In der 32. Runde musste das Safetycar erneut ausrücken: Barichello hatte sich gedreht und knallte in die Leitplanken. Beim Restart änderten sich die Positionen erneut nicht. Webber lag immer noch vor Vettel, Kubica, Massa, Hamilton, Alonso, Schumacher und Rosberg. Nur wenige Runden nach dem Restart hat sich Webber wieder abgesetzt.

Wie für Monaco typische änderte sich an den Positionen eigentlich nichts mehr. Da konnte auch die dritte Safetycar-Phase in der 43. Runde nicht eingreifen. Es hatte sich ein Gullydeckel gelöst und das Feld rückte wieder zusammen. Nach drei Runden wurde das Rennen wieder freigegeben, aber wieder keine Änderungen.

Doch die vierte SC-Phase ließ nicht lange auf sich warten: In der 74. Runde kollidierten Jarno Trulli und Karun Chandhok. Trulli rutschte in Chandhok und flog über dessen Fahrzeug. Zum Glück ist beiden nichts passiert. Die Streckenposten hatten einiges zu tun und somit wurde das Rennen unter Safetycar beendet. Eigentlich heißt es, dass man dann nicht mehr überholen darf. Jedoch zog Michael Schumacher noch an Alonso vorbei und sicherte sich Rang sechs. Das wird noch für Diskussionen sorgen.

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