Toro Rosso: 360°-Rundgang durch Rennwagenwerk!

Von Mathias Brunner
Formel 1
Das ist einmalig: Virtuelle Tour durch ein Formel-1-Rennwagenwerk

Das ist einmalig: Virtuelle Tour durch ein Formel-1-Rennwagenwerk

​Die Scuderia Toro Rosso öffnet ihre Türen: Was normalerweise den Fans verborgen bleibt, können Sie sich nun ansehen – dank eines virtuellen 360°-Rundgangs durch das Rennwagenwerk von Faenza.

Die Scuderia Toro Rosso war schon immer ein etwas anderes Formel-1-Team. Das gründet auch im Geist von Firmengründer Giancarlo Minardi, der das gleiche Underdog-Image pflegte wie sein Nachfolger, der australische Teambesitzer Paul Stoddart. Dem italienischen Rennstall aus Faenza flogen immer die Herzen zu.

Die Scuderia Toro Rosso ging aus dem von Red Bull Ende 2005 erworbenen Minardi-Rennstall hervor, der 1985 in der Formel 1 debütiert hatte. Das Team von Giancarlo Minardi und später Paul Stoddart kam in 340 Rennen auf insgesamt 38 WM-Punkte. 1991 konnte der siebte Platz im Konstrukteurspokal an Land gezogen werden.

Toro Rosso erzielte ab 2006 382 WM-Punkte in 226 Rennen, Höhepunkt war der Start-Ziel-Sieg von der Pole-Position von Sebastian Vettel, 2008 in Monza.

Toro Rosso errang im gleichen Jahr das beste Ergebnis in der Markenwertung, mit dem sechsten Schlussrang. Den verlor die Scuderia 2017 erst im Finale von Abu Dhabi, am Ende wurde Toro Rosso zum vierten Mal in Folge WM-Siebter.

Mit GP2-Champion Pierre Gasly und Sportwagen-Weltmeister Brendon Hartley kommt Toro Rosso auf dreizehn GP-Fahrer – nach Scott Speed (2006 und 2007), Tonio Liuzzi (2006 und 2007), Sebastian Vettel (2007 und 2008), Sébastien Bourdais (2008 und 2009), Sébastien Buemi und Jaime Alguersuari (beide 2009 bis 2011), Daniel Ricciardo (2012 und 2013), Jean-Eric Vergne (2012 bis 2014), Daniil Kvyat (2014, 2016/2017), Max Verstappen (2015/2016) und Carlos Sainz (2015–2017).

Toro Rosso trat in dieser Zeit mit drei Typen von Motoren an: mit einem Cosworth-V10-Dreiliter 2006, mit einem 2,4-Liter-V8 von Ferrari von 2007 bis 2013 sowie mit dem V6-Turbo von Renault 2014. Ab 2018 tritt Toro Rosso als offizieller Partner von Honda an.

In dieser Zeit wurde mit drei Reifenfirmen zusammengearbeitet: mit Michelin 2006, mit Bridgestone von 2007 bis Ende 2010 und mit Pirelli (seit 2011).

Toro Rosso erlaubt nun einen einmaligen Blick hinter die Kulissen: Machen Sie einen aufregenden 360°-Rundgang durch das Rennwagenwerk von Faenza. An allen Ecken und Enden gibt es Zusatzinformationen zu entdecken über Team-Mitglieder oder die einzelnen Abteilungen.

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