Glock & Rosberg: «Grid Kids sind eine tolle Idee»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Die RTL-Experten Nico Rosberg und Timo Glock finden es gut, dass Grid Kids auf die Startaufstellung dürfen. Dennoch bedauert Glock, dass die neuen F1-Machthaber mit der Grid-Girl-Tradition brechen.

Mit der Entscheidung, die Grid Girls aus der Startaufstellung zu verbannen, haben die Formel-1-Verantwortlichen von Liberty Media viele Fans verärgert. Neben zahlreichen enttäuschten GP-Begeisterten übten auch einige ehemalige und aktuelle WM-Stars Kritik an der jüngsten Massnahme der Nachfolger von Bernie Ecclestone.

Auch für die früheren Formel-1-Stars und heutigen RTL-F1-Experten Nico Rosberg und Timo Glock kam die Entscheidung der GP-Zirkusdirektoren überraschend, wie sie in einem Saisonvorschau-Video für RTL erzählen. Der Champion von 2016 und der DTM-Pilot sind jedoch angesichts der Idee, stattdessen Grid Kids auf die Startaufstellung zu schicken, begeistert.

Rosberg erklärt: «Als sie das mit den Grid Girls verkündet haben, fand ich das schon etwas komisch. Aber als es dann hiess, dass stattdessen Grid Kids zum Einsatz kommen, fand ich das natürlich eine richtig schöne Idee. Speziell, weil sie Kinder nehmen, die richtige Fans sind und die Fahrer vergöttern. Das ist etwas Besonderes und schafft vielleicht auch einen Impuls für andere Jugendliche, eine bessere Verbindung zum Sport zu finden. Ich finde das ist ein guter Ansatz.»

Glock gesteht seinerseits: «Im ersten Moment habe ich auch nur den Kopf geschüttelt, als ich gehört habe, dass es keine Grid Girls mehr gibt. Aber da war noch nicht klar, dass die Idee mit den Grid Kids kommt.» Und er beteuert, dass auch er die Idee gut findet. Allerdings verabschiedet sich der BMW-Pilot nur ungern von den schönen Damen in der Formel 1.

Deshalb schlägt der 35-Jährige vor: «Man hätte vielleicht darüber nachdenken können, es im Wechsel zu machen. Denn die Grid Girls gehören seit Beginn der Formel 1 dazu. Es ist schwierig, sie sich von heute auf morgen wegzudenken. Deshalb wäre es cool gewesen, das abwechselnd zu machen. Wobei es natürlich auch schön für die Kinder ist, ein bisschen näher an den Idolen dran zu sein.»

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