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Audi mit Zuversicht: Bedeutende Fortschritte, aussergewöhnliche Leistung

Audi schwimmt im Formel-1-Mittelfeld anständig mit. Teamchef Jonathan Wheatley und Cheftechniker James Key sprechen über die gewaltigen Anforderungen für die Marke mit den vier Ringen.

Im Artikel erwähnt

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Es war eine arbeitsreiche Winterpause für das neue Formel-1-Team von Audi: Nach einem ersten Shakedown am 9. Januar – als erstes Team mit dem neuen 2026er Fahrzeug – folgten drei Tage Barcelona und zwei Mal drei Tage in der Wüste von Sakhir (Bahrain).

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Zusammen genommen ergibt dies eines der umfangreichsten Testprogramme der letzten Jahrzehnte. Audi hat mit dem Rennwagen des Typs R26 eine Vorsaison-Distanz von 2775,649 km (oder 851 Runden) absolviert.

Jonathan Wheatley: «Eine aussergewöhnliche Leistung»

So schätzt Audi-Teamchef Jonathan Wheatley die Lage ein: «Wenn ich auf das Jahr 2026 bis heute zurückblicke, sehe ich ein Team, das mit Hingabe und Leidenschaft arbeitet. Im Winter haben wir nach der Renovierung unseres Fabrikgebäudes mehrere hundert Mitarbeiter umgesiedelt, eine Reihe neuer Partner unter Vertrag genommen und jeden Bestandteil unserer Streckeninfrastruktur erneuert – von Boxenausrüstung und Panels über Boxenwände bis hin zur Gästebetreuung – alles termingerecht umgesetzt.»

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«Wir waren das erste Team, das einen Wagen nach 2026-Spezifikation auf die Bahn brachte, bereits in der zweiten Januarwoche, nachdem wir alle FIA-Crashtests erfolgreich absolviert hatten – eine aussergewöhnliche Leistung.»

«Die zurückgelegte Strecke und die Art und Weise, wie die Organisation in den letzten zwei Monaten auf jede Herausforderung reagiert hat, geben mir grosse Zuversicht. Es steht noch eine umfangreiche Aufgabenliste für die Saison an. Wir haben in den letzten zwei Wochen deutliche Fortschritte gemacht, aber wir machen uns keine Illusionen über die bevorstehende Aufgabe oder das Wettkampfniveau, das uns in Melbourne erwartet.»

James Key: «Wir haben bedeutende Fortschritte gemacht»

Cheftechniker James Key: «Verflixt lange her, dass wir drei Wintertests hatten. Es weckt Erinnerungen an eine Zeit, in der das Testen deutlich umfangreicher war, aber angesichts dieser neuen Autos und des Ausmasses der Regeländerungen war es sicherlich notwendig. Es ist kaum zu glauben, dass wir erst vor sechs Wochen das Auto vorsichtig aus der Garage in Barcelona für unseren Filmtag Anfang Januar gerollt haben – und nun geht es schon nach Australien!»

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«Seitdem haben wir bedeutende Fortschritte gemacht. In den vergangenen Wochen haben wir ein neues Aero-Paket eingeführt, Renndistanz-Simulationen abgeschlossen und umfangreiche Abstimmungsarbeiten sowohl am Chassis als auch am Antriebsstrang durchgeführt. Es war eine äußerst arbeitsintensive und fordernde Phase.»

«Die Fahrer fühlen sich mit dem Auto wohl, und es bietet eine gute Basis für die weitere Entwicklung. Es gibt noch Bereiche, in denen wir Zuverlässigkeit und Leistung verbessern müssen, aber nichts davon ist in dieser Phase unerwartet.»

«Insgesamt befinden wir uns in etwa dort, wo wir uns zu diesem Zeitpunkt der Saison und in unserer Entwicklung als Team erhofft hatten. Während wir weiter als Team reifen, überwiegen die positiven Aspekte, und wir gehen mit einer gewissen Zuversicht in die Saison – auch wenn niemand von uns genau weiss, wo wir im Wettbewerb stehen.»

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