Red Bull Racing RB14: Mit Ricciardo auf der Bahn!

Von Mathias Brunner
Formel 1

​Der neue Red Bull Racing RB14-TAG Heuer (Renault) hat in Silverstone die ersten Kilometer zurückgelegt. Am Lenkrad des Renners aus Milton Keynes sitzt der Australier Daniel Ricciardo.

Schlechtes Wetter in England hält einen Rennstall noch lange nicht vom Fahren ab. Der fünffache GP-Sieger hat die ersten Kilometer im neuen Red Bull Racing RB14 zurückgelegt, von dem am Montagmorgen die ersten Bilder veröffentlicht worden waren. Die vierfachen Formel-1-Weltmeister von Milton Keynes absolvieren auf der britischen Traditionsstrecke Silverstone Roll-out und einen Filmtag.

Obschon die Wintertests inzwischen auf nur acht Tage beschränkt sind (zu zwei Paketen à vier Tagen, vom 26. Februar bis zum 1. März sowie von 6. bis 9. März), sind einige Rennställe auch ausserhalb dieser Zeit am Rundendrehen. Möglich wird das durch die so genannten Filmtage.

Gemäss Reglement stehen jedem Team pro Saison zwei solcher Filmtage zu, dabei dürfen pro Tag nicht mehr als 100 Kilometer zurückgelegt werden. Der Autoverband FIA muss überdies davon informiert sein, welche Chassis und welche Fahrer zum Einsatz kommen. Der Wagen rollt auf Demo-Reifen von einer sehr harten Mischung, welche mit dem 2018er Pirelli-Gummi wenig zu tun haben.

Die Tarnlackierung von Red Bull Racing hat in den sozialen Netzwerken unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Einige Fans finden sie saucool, anderen gefiel der Matt-Look von 2017 besser. Wie Red Bull Racing 2018 antreten wird, das werden wir erst in einer Woche erfahren, wenn der Wagen in der richtigen 2018er Lackierung auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya auf die Bahn geht.

Einige Fans haben auch bei den ersten Bildern darauf hingewiesen: Es wird teilweise nicht ganz einfach sein, den Helm des Piloten richtig zu sehen und damit den Fahrer auszumachen. Immerhin haben wir grössere Startnummern erhalten.

Daniel Ricciardo weiss genau: Sein junger Stallgefährte Max Verstappen wird immer stärker. Der Australier meint: «Mit einigen meiner früheren Teamkollegen an meiner Seite konnte ich mir noch den einen oder anderen kleinen Fehler erlauben. Das liegt nun nicht mehr drin. Wir setzen uns beide gegenseitig unter Druck, wir beide haben in diesem Jahr gemerkt, dass wir uns keinen Fehler erlauben dürfen, wenn wir im teaminternen Vergleich nicht unterliegen wollen.»

Der Red Bull Racing-Star erwartet auch im nächsten Jahr ein heisses Duell – schliesslich stimmt ihn die nach oben zeigende Formkurve seines Brötchengebers positiv. «Ich will keine zu hohen Erwartungen schüren, aber wir haben in diesem Jahr einen grossen Schritt nach vorne machen und uns stärker als die Konkurrenz entwickeln können. Nur schon deshalb ist es schwer zu glauben, dass wir keinen guten Start in die nächste Saison erwarten.»

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