Audi-Pilot Gabriel Bortoleto: «Wir haben mit all diesen Probleme gerechnet»
Für Gabriel Bortoleto endete der Shakedown-Einsatz in Barcelona schon zur Mittagspause des letzten Testtages. Er musste sich zunächst in Geduld üben und erklärte, warum das keine Überraschung war.
Das Audi-Team gehörte beim Shakedown-Test in Barcelona zu den Ersten, die ausrückten. Doch der Einsatz auf der spanischen Piste verlief nicht reibungslos. Bereits am ersten Tag war nach 27 Runden Schluss, weil das Team ein Problem feststellte und Gabriel Bortoleto bat, den Rennwagen abzustellen. Der junge Brasilianer kam erst beim letzten Test-Morgen wieder zum Einsatz und spulte 67 Runden im R26 ab.
Danach erklärte der WM-Neunzehnte des Vorjahres: «Ich würde sagen, der Morgen verlief positiv. Wir haben zwar am Anfang ein paar Stunden verloren, weil wir ein paar Probleme hatten. Aber sobald wir diese im Griff hatten, konnte ich eine gute Anzahl Runden drehen. Wir haben mehr als 50 Umläufe geschafft. Natürlich ist das nicht so viel, wie ich gerne gefahren wäre, aber es war mal ein guter Start, wenn man bedenkt, dass ich am ersten Tag kaum zum Fahren kam.»
«Es war gut, dass ich das Auto etwas besser kennenlernen und verstehen konnte und es war auch wichtig, einige Kilometer mit dem Auto und der Antriebseinheit abzuspulen. Beim Shakedown geht es ja auch darum, das Auto auf die Strecke zu bringen und zu schauen, ob alles funktioniert. Wir haben also mit all diesen Problemen gerechnet, es waren kleinere Sorgen, und genau dafür ist der Shakedown auch da. Ich bin happy, ich würde sagen, auch das Team ist glücklich, dass wir ein paar Erfahrungskilometer und entsprechend viele Daten sammeln konnten.»
Das Vorsaison-Programm bleibt vollgestopft, wie der 21-Jährige verriet: «Ich werde jetzt ins Werk zurückgehen und im Simulator arbeiten, um zu sehen, wie gut die Daten korrelieren. Wir versuchen zu verstehen, was wir verbessern müssen, um die Simulation möglichst nah an die Realität zu bringen. In Bahrain erwartet uns natürlich eine ganz andere Strecke und auch die Bedingungen werden unterschiedlich sein. Hier ist es ziemlich kalt, das wird also ganz anders werden und wir hoffen, dass wir uns stark verbessern können beim nächsten Test.»
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