Pascal Wehrlein: Mercedes-Ersatz für Hamilton, Bottas

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Der Sigmaringer Pascal Wehrlein hat nach zwei Jahren Formel 1 (bei Manor 2016 und Sauber 2017) kein GP-Stammcockpit mehr gefunden. Dafür ist er bei Weltmeister Mercedes erster Reservist.

Pascal Wehrlein (23) behält einen Fuss in der Formel-1-Tür. Aus dem erhofften Platz bei Force India oder Williams ist nichts geworden, dafür bestätigt Mercedes-Benz – der DTM-Rückkehrer ist erste Wahl, sollte Lewis Hamilton oder Valtteri Bottas nicht einsatzfähig sein.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff: «Wir haben für Pascal keine gute Lösung gefunden, also kehrt er in die DTM zurück. Aber wir wollten ihn in der Familie behalten, also wird er erster Reservist. Das sollte für ihn alle Optionen offenhalten.»

In seiner Formel-1-Rolle wird Wehrlein zu fast allen Grands Prix kommen, ausser wenn die DTM an der Noris und in Misano fährt. Diese Rennen kommen den WM-Läufen von Frankreich und Belgien in die Quere. An jenen beiden Wochenenden sitzt Wehrlein im DTM-Mercedes, und die Rolle des Reservisten wird von George Russell übernommen, der ohnehin in Le Castellet und Spa-Francorchamps weilen wird – als Fahrer in der Formel 2.

Wolff über Russell: «Wir sind gespannt darauf zu sehen, wie sich George nach seinem Titelgewinn in der GP3 nun in der Formel 2 schlagen wird. Er hat unsere Erwartungen erfüllt, und er macht auch im Simulator einen Super-Job. Dazu waren auch die Force-India-Jungs von seinem Test überaus beeindruckt.»

Der 20jährige Engländer Russell ist eine weitere Nachwuchshoffnung von Mercedes, neben Wehrlein und Force-India-Leihgabe Esteban Ocon. Aber Mercedes stellt sich in Sachen Eigengewächse breiter auf.

Auf dem Radar von Mercedes ist der elfjährige Italiener Andrea Antonelli, der im Kartsport Furore macht. Toto Wolff: «Wir wollen unser Programm ausbauen, und erstmals schauen wir uns auch Kartfahrer an. Ich finde das auch aufregend, weil wir damit zu den Wurzeln des Sports zurückkehren und ganz junge Burschen bei ihrer Entwicklung beobachten können. Wer weiss, vielleicht ist ja einer der Zehn- oder Elfjährigen der nächste Lewis Hamilton.»

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