Daniel Ricciardo: Was Red Bull Racing jetzt plant

Von Mathias Brunner
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

​Daniel Ricciardo zieht nach Abschluss der Formel-1-Wintertests auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya Bilanz: Er stellt seinem Auto ein Zwischenzeugnis aus und sagt, wie es bei Red Bull Racing weitergeht.

Die Wintertests sind zu Ende, aber die Tabelle widerspiegelt mitnichten, was in Australien auf uns zukommt. Wenn die Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas und Lewis Hamilton in der Tageswertung auf den Rängen 6 und 11 auftauchen, dann weiss der Formel-1-Kenner sofort, wieviel von der Zeitenliste zu halten ist. Das weiss auch Red Bull Racing-Pilot Daniel Ricciardo, als er vor die Mikros tritt.

Daniel, wir träumen alle von einem WM-Dreikampf …

(Lacht.) Ich auch! Aber in Wahrheit sieht es so aus: Zu einigen Phasen der Testfahrten hatten wir ein munteres Tempo, aber dann siehst du andere Autos und denkst: „Hmm, ich bin mir über unseren Speed gar nicht mehr so sicher.“ Wenn ich unsere Darbietung zusammenfassen müsste, dann würde ich ihr das Prädikat „okay“ geben. Das schnellste Auto haben wir nicht. Wir müssen noch mehr aus unserem Wagen holen. Aber wir sind mehr oder weniger bei der Musik. Es ist auf alle Fälle eine bessere Saisonvorbereitung als vor einem Jahr, wir sind viel mehr zum Fahren gekommen. Wir werden weiter zulegen, auch vom Motor her.

Wie sieht es im internen Duell aus?

Ich freue mich auf den Zweikampf mit Max. Es wird interessant, wenn wir beide um Siege mitreden können, dann wird es ein wenig härter.

Ist es fair festzustellen: Ihr seid gegenwärtig zweite Kraft?

Bis vor kurzem hätte ich das auch gesagt, dann hat Ferrari ein wenig nachgelegt. Es ist wirklich schwierig einzuschätzen. Auch für uns. Wir sind jedenfalls nicht weit weg. Für mich ist der Saisonstart in Melbourne doppelt wichtig. Nicht nur wegen des ersten Rennens. Sondern weil Australien halt eben auch mein Grand Prix ist. Wir reisen mit grossen Hoffnungen dorthin. Wir liegen nicht vor Mercedes, aber weit von ihnen weg sind wir auch nicht. Das macht Mut. Das Bild ist nicht ganz klar. Bei einigen Läufen waren wir recht dicht an Mercedes dran, an anderen Tagen haben wir uns mit der Fahrzeugbalance schwergetan. Nicht alle neuen Teile haben so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben.

Wie sehr wird sich dein Auto in Australien verändern?

Wir haben einige Verbesserungen auf Lager, die wir erst in Melbourne bringen. Ich bin froh, dass die Testfahrten vorbei sind. Dauerläufe mit viel Sprit im Tank sind jetzt nicht so prickelnd. Ein Rennwochenende hat einfach eine ganz andere Dynamik, da ist Pfeffer drin! Und darauf freue ich mich sehr.

Barcelona-Wintertests 2018: Alle Bestzeiten

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:17,182 (7)* Hyperweich
2. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H, 1:17,221 (8) Hyperweich
3. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:17,784 (8) Hyperweich
4. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:18,047 (6) Hyperweich
5. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:18,092 (8) Hyperweich
6. Kevin Magnussen (DK) Haas VF-18-Ferrari, 1:18,360 (7) Superweich
7. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,363 (7) Hyperweich
8. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,400 (6) Ultraweich
9. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:18,412 (8) Ultraweich
10. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,560 (6) Ultraweich
11. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:18,675 (7) Hyperweich
12. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:18,855 (7) Hyperweich
13. Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,949 (8) Hyperweich
14. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:18,967 (8) Hyperweich
15. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:19,118 (8) Hyperweich
16. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:19,189 (8) Weich
17. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:19,244 (7) Hyperweich
18. Robert Kubica (PL), Williams FW41-Mercedes, 1:19,629 (7)
19. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:19,634 (7) Hyperweich
20. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:19,842 (7) Weich
21. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:19,954 (8) Weich
22. Nikita Mazepin (RU), Force India VJM11-Mercedes, 1:25,628 (1) Mittelhart
* In Klammern der Tag, an welchem die Zeit aufgestellt worden ist.
Tag 1: Montag, 26. Februar
2: Dienstag, 27. Februar
3: Mittwoch, 28 Februar
4: Donnerstag, 1. März
5: Dienstag, 6. März
6: Mittwoch, 7. März
7: Donnerstag, 8. März
8: Freitag, 9. März

Barcelona-Test, Tag 8 (Freitag)

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H, 1:17,221 (157 Runden) Hyperweich
2. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:17,784 (93) Hyperweich
3. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:18,092 (45) Hyperweich
4. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:18,327 (92) Superweich
5. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:18,412 (181) Ultraweich
6. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power, 1:18,825 (104) Mittelhart
7. Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,949 (156) Hyperweich
8. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:18,967 (163) Hyperweich
9. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:19,118 (75) Hyperweich
10. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:19,189 (105) Weich
11. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power, 1:19,464 (97) Superweich
12. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:19,954 (27) Weich

Barcelona-Test, Tag 7 (Donnerstag)

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:17,182 (187) Hyperweich
2. Kevin Magnussen (DK) Haas VF-18-Ferrari, 1:18,360 (152) Superweich
3. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:18,363 (169) Hyperweich
4. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:18,675 (79) Hyperweich
5. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:18,725 (69) Hyperweich
6. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:18,855 (150) Hyperweich
7. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:19,244 (148) Hyperweich
8. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:19,296 (84) Mittelhart
9. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:19,532 (97) Mittelhart
8. Robert Kubica (PL), Williams FW41-Mercedes, 1:19,629 (73) Superweich
9. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:19,634 (158) Hyperweich
10. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:19,842 (187) Weich
13. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:20,262 (66), Ultraweich

Barcelona-Test, Tag 6 (Mittwoch)

1. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:18,047 (165) Hyperweich
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:18,400 (90) ultraweich
4. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:19,541 (66) Weich
5. Brendon Hartley (NZ), Toro Rosso STR13-Honda, 1:19,823 (119) Hyperweich
6. Fernando Alonso (E), McLaren MCL33-Renault, 1:19,856 (57) Hyperweich
7. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:20,042 (88) Mittelhart
8. Romain Grosjean (F), Haas VF-18-Ferrari, 1:20,237 (78) Weich
9. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF71H, 1:20,242 (49) Superweich
10. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:20,349 (63) Weich
11. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:20,758 (102) Superweich
12. Esteban Ocon (F), Force India VJM11-Mercedes, 1:20,805 (130) Weich
13. Charles Leclerc (MC), Sauber C37-Ferrari, 1:20,918 (160) Superweich
14. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:22,350 (80) Weich

Barcelona-Test, Tag 5 (Dienstag)

1. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF71H, 1:20,396 (170) Mittelhart
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W09 EQ Power+, 1:20,596 (86) Weich
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB14-TAG Heuer, 1:20,649 (129) Mittelhart
4. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W09 EQ Power+, 1:20,808 (90) Weich
5. Pierre Gasly (F), Toro Rosso STR13-Honda, 1:20,973 (54) Weich
6. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-18-Ferrari, 1:21,298 (95) Weich
7. Nico Hülkenberg (D), Renault R.S.18, 1:21,432 (48) Mittelhart
8. Carlos Sainz (E), Renault R.S.18, 1:21,455 (91) Weich
9. Sergey Sirotkin (RUS), Williams FW41-Mercedes, 1:21,588 (42) Weich
10. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM11-Mercedes, 1:21,643 (93) Weich
11. Marcus Ericsson (S), Sauber C37-Ferrari, 1:21,706 (120) Superweich
12. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL33-Renault, 1:21,946 (38) Superweich
13. Lance Stroll (CDN), Williams FW41-Mercedes, 1:22,937 (85) Hyperweich

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