Kimi Räikkönen: «Habe Valtteri Bottas nicht gesehen!»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Ferrari-Star Kimi Räikkönen sorgte im 2. Melbourne-Training für Ärger bei Valtteri Bottas, weil er dem Silberpfeil-Piloten im Weg war. Hinterher verteidigte sich der Iceman: «Ich wusste nicht, wo er war.»

Es geschah in der Bremszone vor der dritten Kurve des Albert Parc Circuits, auf dem dieses Wochenende der Saisonauftakt der Formel 1 bestritten wird: Im zweiten freien Training stand dort Kimi Räikkönens Ferrari im Weg, als Valtteri Bottas angebraust kam. Der Silberpfeil-Pilot war im Gegensatz zu seinem Landsmann auf einer schnellen Runde unterwegs und musste ins Kies ausweichen, um eine Kollision zu vermeiden.

Die Szene bekamen was auch die Regelhüter Tim Mayer (USA), Enzo Spano (Venezuela), Emanuele Pirro (Italien) und Steve Chopping (Australien) mit. Diese entschieden, die Angelegenheit nach dem Ende des zweiten freien Trainings zusammen mit den beiden Beteiligten zu diskutieren, weshalb Kimi und Valtteri um 18 Uhr Ortszeit zur Rennleitung zitiert wurden.

Auf den Zwischenfall angesprochen, verteidigte sich Räikkönen nach dem Training, das er mit 1:24,214 min auf dem vierten Platz und damit direkt hinter Bottas beendete: «Ich habe nichts gesehen, das war das Problem. Ich wusste, dass er irgendwo hinter mir war, aber ich konnte ihn überhaupt nicht sehen.»

«Das Team hat natürlich versucht, mir das mitzuteilen, aber die Warnung kam ziemlich spät», klagte der Iceman weiter. Und er beteuerte noch einmal: «Ich sah den Rauch und wusste, dass er irgendwo war, aber nicht genau wo. Natürlich war das alles andere als gut für ihn, doch ich konnte nicht ausweichen, weil ich ihn nicht sah.»

Bottas, der sich mit 1:24,159 min die drittschnellste Zeit notieren liess, erklärte seinerseits: «Ich hatte erwartet, dass er aus dem Weg geht. Ich denke, er war auf einer Abkühl-Runde unterwegs, aber auf der schnellen Linie, deshalb schloss ich schnell auf. Als ich nah dran war, verlor ich natürlich an Abtrieb und die Räder blockierten. Ich wäre überrascht, wenn die Rennkommissare da irgendwelche Strafen aussprechen.»

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