Abiteboul: «Sainz hat es schwer gegen Hülkenberg»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Renault-Sport-Chef Cyril Abiteboul weiss, dass es für Carlos Sainz nicht leicht ist, im Renault-Werksteam neben dem schnellen Routinier Nico Hülkenberg zu bestehen. Deshalb gibt es lobende Worte für den Spanier.

Die Renault-Teamführung sah sich in Monte Carlo gezwungen, einen Positionswechsel ihrer Schützlinge Carlos Sainz und Nico Hülkenberg anzuordnen. Denn während der Spanier mit seinen abbauenden Reifen zu kämpfen hatte, konnte der Deutsche plötzlich wieder schnelle Runden drehen.

«Die Reifen erwachten plötzlich zum Leben und Nico konnte sehr schnelle Zeiten fahren», freute sich Renault-Sport-Geschäftsleiter Cyril Abiteboul nach dem Zieleinlauf seiner Schützlinge auf den Positionen 8 und 10. Und er lobte den Rennfahrer aus Madrid für seine vierte Punktefahrt in Folge: «Carlos konnte seine Punkte-Serie fortsetzen und ausser ihm schafften es nur die WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und Sebastian Vettel, in jedem der letzten vier Rennen Punkte zu holen.»

Der Franzose weiss, dass der 23-jährige Spross der gleichnamigen Rallye-Legende kein leichtes Spiel hat. «Carlos hat es schwer gegen Hülkenberg. Aber er ist extrem ruhig, professionell und schnell», lobt er im Gespräch mit den Kollegen von Formula1.com. «Er weiss, wo er Zeit liegen lässt, er weiss, wieviel er verliert und er hat sich auch klare Ziele gesetzt, um seinen Rückstand wettzumachen. Ich hege absolut keine Zweifel daran, dass er mit seiner Vorgehensweise auch zum Ziel kommt. Er ist ein grossartiger Fahrer und genau das, was wir derzeit brauchen.»

Auch für Hülkenberg gibt es nette Worte vom Chef. Abiteboul schwärmt: «Nico hat sehr viele positive Kommentare für seine Arbeit bekommen. Und ich denke, das ist erst der Anfang. Die Leute haben erst begonnen zu begreifen, weil das Team langsam Form annimmt und die Ergebnisse besser werden. Wir haben es diskutiert und sind genau wie er überzeugt, dass er auf dem Höhepunkt seiner Karriere steht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er mit einem besseren Auto sogar um den Titel mitkämpfen könnte. Daran besteht kein Zweifel.»

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