Max Verstappen: «Mercedes und Ferrari werden zulegen»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen drehte im zweiten freien Training zum Deutschland-GP die schnellste Runde. Er blieb aber nur knapp schneller als Mercedes-Star Lewis Hamilton. Und das war nicht seine einzige Sorge.

Max Verstappen konnte sich im Verlauf des Trainingsfreitags auf dem Hockenheimring deutlich verbessern. Der 20-Jährige, der am Morgen noch mit 1:13,714 min die drittschnellste Runde des GP-Feldes gedreht hatte, verbesserte sich am Nachmittag um mehr als sechs Zehntel und durfte sich am Ende über die Bestzeit freuen – allerdings hatte er die Nase nur knapp vorne: Silberpfeil-Ass Lewis Hamilton, der Tags zuvor seine Vertragsverlängerung mit Mercedes bekanntgegeben hatte, blieb nur 26 Tausendstel langsamer.

Verstappen musste während des Trainings eine Zwangspause einlegen, weil er durch eigenartige Geräusche alarmiert wurde und die Box ansteuerte. Dort merkte die Red Bull Racing-Mannschaft schnell, was nicht in Ordnung war, wie der Niederländer hinterher verriet: «Wir haben ein kleines Ölleck entdeckt, das repariert werden musste. Deshalb fuhr ich am Ende noch einmal raus, um zu checken, ob alles okay ist.»

Trotzdem kam der vierfache GP-Sieger zum Schluss: «Das war ein guter Freitag, die Trainings liefen besser als erwartet und ich hoffe, dass wir diesen Schwung weiter mitnehmen können.» Ob er mit den Mercedes-Piloten und dem Ferrari-Duo um den GP-Sieg auf dem Hockenheimring kämpfen kann, wollte er aber nicht sagen. «Das kann ich noch nicht sagen, da ich keine saubere Rennsimulation hinbekommen habe. Was unser Auto angeht, bin ich zuversichtlich, denn das läuft ziemlich gut und das freut mich natürlich. Aber wir müssen erst schauen, wo wir im Qualifying landen werden, denn das macht natürlich viel aus.»

Eine spitze Bemerkung in Richtung Motoren-Lieferant Renault konnte sich der ehrgeizige GP-Star aber nicht verkneifen. Dass er in den Sektoren 1 und 3 besonders flott unterwegs war, kommentierte er mit: «Ja, dort gibt es halt nicht allzu viele Geraden.» Denn auf diesen – das hatte Verstappen immer wieder betont – macht sich das Power-Defizit der Antriebseinheiten aus Viry-Châtillon auf die Konkurrenz von Ferrari und Mercedes natürlich besonders stark bemerkbar.

Deshalb will Verstappen die Tagesbestzeit nicht überbewerten: «Normalerweise drehen Ferrari und Mercedes am Samstag auf und haben dann wieder die Nase vorn. Aber wir können uns auch noch weiter verbessern, denn auf meiner schnellen Runde herrschte auch ein bisschen Verkehr. Deshalb hoffe ich, dass wir morgen nahe dran sein werden. Wir müssen abwarten und auch schauen, was das Wetter macht, denn für Samstag ist Regen angesagt. Ich hoffe, dass es so gut wie hier läuft. Mal schauen, was geht.»

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