Robert Kubica: Williams-Testeinsatz für 2018 und 2019

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Ganz schön bunt: Robert Kubica absolvierte ein umfangreiches Aero-Testprogramm

Ganz schön bunt: Robert Kubica absolvierte ein umfangreiches Aero-Testprogramm

Williams-Edelreservist Robert Kubica durfte im Rahmen der Formel-1-Testfahrten auf dem Hungaroring im FW41 ausrücken. Der 33-jährige Pole zog hinterher eine positive Tagesbilanz.

Nachdem Oliver Rowland zum Auftakt des Formel-1-Tests auf dem Hungaroring bereits 65 Runden im FW41 gedreht hatte, durfte auch Edelreservist Robert Kubica für den Rennstall aus Grove ins Lenkrad greifen. Der 33-jährige Pole, der 2008 im Sauber seinen ersten und bisher einzigen GP-Sieg in Kanada feierte, rückte vor den Augen seines Fanklubs aus und schaffte es 103 Mal um die 4,381 km lange Piste.

Der frühere GP-Pilot konzentrierte sich dabei auf das Sammeln von Daten für die diesjährige Entwicklung und die Konstruktion des 2019er-Modells, wie er hinterher berichtete: «Es war ein guter Tag. Wir hatten heute ein gemischtes Programm, in dem wir Daten für das nächste Jahr gesammelt haben und auch versucht haben, das Auto für die restliche Saison besser zu verstehen. Deshalb haben wir auch einige Ausfahrten mit der aktuellsten Spezifikation unternommen.»

«Wir haben nun viele Daten, die wir analysieren müssen, und insgesamt war das ein guter Test, mit dem wir uns in die Sommerpause verabschieden», fügte Kubica an. Auch Williams-Chefingenieur Rob Smedley stellte zufrieden fest: «Wir haben einen erfolgreichen Test beendet, in dem es zunächst einmal um das Aero-Paket für 2019 ging. Wir konnten jeden Punkt unseres Testprogramms absolvieren und sogar noch etwas mehr als geplant erledigen. Das ganze Team hat ganze Arbeit geleistet.»

«Zudem haben wir auch einige Arbeit mit Blick auf die anstehenden Rennen in diesem Jahr absolviert», erklärte der Ingenieur weiter. «Wir haben an der Abstimmung und auch am Reifenmanagement gearbeitet und einige interessante Erkenntnisse darüber gewonnen, in welche Richtung es gehen muss. Robert hat angesichts der Reifen und der Zeit, die wir ihm gegeben haben, einige beachtliche Rundenzeiten in den Asphalt gebrannt», betonte er mit Blick auf die Leistung des Rennfahrers aus Krakau, der auf der Tageszeitenliste den sechsten Platz belegte.

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