Fernando Alonso: Abschied aus der Formel 1

Von Mathias Brunner
Formel 1
Fernando Alonso fährt nicht mehr Formel 1

Fernando Alonso fährt nicht mehr Formel 1

​McLaren hat bestätigt: Der Spanier Fernando Alonso (37) wird 2019 nicht Formel 1 fahren! Unbestätigt ist hingegen, dass der Weltmeister von 2005 und 2006 in der kommenden Saison IndyCar fährt.

Fans von Fernando Alonso warteten stundenlang, um endlich Antwort auf ihre brennendste Frage zu erhalten: Was macht Fernando Alonso 2019? Kurz vor 15.00 Uhr schien die Antwort da zu sein: Via Twitter-Account @McLaren_IndyCar wurde verkündet: «OFFIZIELLE ANKÜNDIGUNG. @alo_oficial nimmt an der @IndyCar Saison 2019 teil. Weitere Informationen folgen.» Da konnten die Fans lange warten – denn der wahrhaftige IndyCar-Account von McLaren heisst @McLarenIndy. Ein klassischer Fall von Fake-News!

Zwei Stunden später bestätigte McLaren: Fernando Alonso fährt 2019 keine Formel 1. Der Asturier steht derzeit in seiner 17. Formel-1-Saison (seiner fünften mit McLaren), er hat im GP-Sport 22 Pole-Positions erobert und 32 Mal gewonnen, er stand 97 Mal auf dem Siegerpodest. 2005 wurde er jüngster Formel-1-Champion (fünf Jahre später von Sebastian Vettel abgelöst), neben seinen beiden WM-Titeln 2005 und 2006 wurde Alonso drei Mal WM-Zweiter (2010, 2012 und 2013).

Fernando Alonso sagt: «Nach 17 wundervollen Jahren in diesem fabelhaften Sport ist es Zeit, mich zu verändern und weiterzuziehen. Ich habe jede Sekunde meiner Reise genossen, und ich kann den Menschen nicht genug danken, die mir diese tolle Karriere ermöglicht haben. Die letzten Grands Prix in dieser Saison werde ich mit der üblichen Hingabe und Leidenschaft fahren.»

«Ich möchte allen bei McLaren danken. McLaren wird in meinem Herzen immer einen Platz behalten. Ich weiss, dass sie auf die Siegerstrasse zurückkehren werden – vielleicht wäre das für mich der richtige Zeitpunkt, um zurückzukehren. Das würde mich sehr glücklich machen. Ich habe hier viele grandiose Beziehungen geschlossen, McLaren hat es mir erlaubt, meinen Horizont zu erweitern und mich in anderen Rennklassen zu versuchen. Ich bin ein kompletterer Fahrer geworden.»

«Ich habe diese Entscheidung vor einigen Monaten gefällt und bin dabei geblieben. Auch wenn Formel-1-CEO Chase Carey versucht hat, mich davon abzubringen.»

«Dank auch an alle früheren Teams, Stallgefährten, Wettbewerber, Kollegen, Sponsoren, Journalisten und alle Weiteren, die mich in der Formel 1 begleitet haben. Und vor allem ein Riesendankeschön an meine Fans. Ich bin sicher, wir werden uns wieder über den Weg laufen.»

McLaren-Direktor Zak Brown: «Fernando ist nicht nur für McLaren ein hervorragender Botschafter, sondern für die ganze Formel 1. In seinen 17 Jahren hat er den GP-Sport geprägt, er ist einer der ganz Grossen. Aber es ist Zeit für jeden, sich zu verändern, und Fernando hat sich dazu entschieden, dass Ende 2018 dieser Zeitpunkt für ihn gekommen ist. Wir respektieren diese Entscheidung, selbst wenn wir ihn auf der Höhe seines Könnens sehen. Ein offener Dialog mit Fernando hat uns erlaubt, sich auf diese Entscheidung vorzubereiten.»

«Während Fernando sich über seine Zukunft im Klaren wurde, loderte das Wettbewerbsfeuer in Fernando lichterloh. Er ist auf höchstem Niveau gefahren und wird das bis zum Saisonschluss auch weiter tun.»

«Ich weiss, dass ich das ganze McLaren-Team hinter mir habe, wenn ich Fernando Alonsos Beitrag zur Historie dieses Rennstalls wertschätze. Er ist eine Legende des Formel-1-Sports und für diesen Rennstall. Im Namen von Scheich Mohammed, Mansour Ojjeh und dem ganzen Vorstand wünsche ich Fernando für die Zukunft alles Gute.»

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