Daniel Ricciardo: Wilde Aufholjagd in Monza

Von Otto Zuber
Formel 1
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Red Bull Racing-Star Daniel Ricciardo freut sich auf das 14. Saisonrennen in Monza – und das, obwohl er für den Italien-GP mit einer Strafversetzung in der Startaufstellung rechnet, weil er frische Motorenteile braucht.

Beim jüngsten Formel-1-Kräftemessen auf dem Circuit de Spa-Francorchamps musste Daniel Ricciardo eine bittere Pille schlucken. Der fröhliche Australier, der sich nach dieser Saison von Red Bull Racing in Richtung Renault verabschieden wird, wurde beim Start von hinten getroffen und beschädigte sich dabei auch den Frontflügel am Ferrari von Kimi Räikkönen, dem er nicht ausweichen konnte.

Mit beschädigtem Heckflügel schleppte sich Ricciardo an die Box zurück, wo das Red Bull Racing-Team alles daran setzte, den Schaden notdürftig zu reparieren. Ricciardo kam mit zwei Runden Rückstand wieder auf die Piste und hoffte in der Folge auf eine Safety-Car-Phase, um den Anschluss ans Feld zu finden. Weil diese nicht kam, gab er schliesslich 16 Runden vor Schluss auf und stellte seinen Renner an der Box ab, um Motor und Getriebe zu schonen.

Trotzdem rechnet der siebenfache GP-Sieger beim nächsten Rennen in Monza mit einer Rückversetzung in der Startaufstellung, weil er frische Motorenteile einsetzen wird: «Die Strecke ist wunderschön, sehr schnell und überwältigend. Ich habe dort einige meiner besten Überholmanöver hinbekommen und in dieser Woche kommen noch einige hinzu, denn ich werde wohl eine Rückversetzung wegen frischer Motorenteile hinnehmen müssen. Das ist natürlich nicht ideal, aber Monza ist eine Power-Strecke, auf der wir zuletzt nicht so stark waren», erzählt er.

«Für mich bedeutet das aber viel Action und Spass im Rennen. Im vergangenen Jahr holte ich vom 16. Starplatz den vierten Rang, und mir wird sicherlich nicht langweilig, wenn ich dies in diesem Jahr wiederholen muss», macht sich Ricciardo Mut. Der 29-Jährige hat aber noch weitere Gründe, sich auf den 14. WM-Lauf zu freuen.

Ricciardo schwärmt: «Monza ist voller verrückter Fans aus Italien und ich liebe sie alle! Es ist nett, eine Extraportion Liebe zu bekommen, weil ich italienische Wurzeln habe. Die Fahrerparade ist sehr speziell, die Atmosphäre ist ganz besonders und die Fans gehören klar zu den leidenschaftlichsten Formel-1-Liebhabern der Welt.» Und er betont: «In Monza gibt es die beste Pizzeria der Welt, aber ich werde euch nicht sagen, welche das ist, denn ich will weiterhin dort essen können, ohne anstehen zu müssen!»

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