Max Verstappen ist wütend: Wer ist der Maulwurf unter den Formel-1-Fahrern?
Fahrerbesprechung in Melbourne (Australien): Zahlreiche Fahrer brachten ihre Skepsis zum Ausdruck. Das ist an die Öffentlichkeit durchgedrungen. Die Frage ist: Wer hat bei den Medien geplaudert?
Max Verstappen und Alexander Albon sind verblüfft und wütend. Hintergrund: Am Freitag vor dem WM-Auftakt in Australien gab es eine wohl recht lebhafte Fahrerbesprechung. Viele Piloten brachten dabei ihre Bedenken auf den Tisch, was den Einsatz der neuen Rennwagen angeht.
Später sickerte teilweise durch, was da hinter verschlossenen Türen besprochen worden ist. Dabei hatten die Fahrer untereinander doch vereinbart, dass der Inhalt ihrer Besprechung vertraulich bleibe.
Max Verstappen: «Merkwürdig, dass du das weisst»
Der vierfache Formel-1-Champion Max Verstappen ist nicht angetan, als er konkret auf Punkte aus der Fahrer-Runde angesprochen wurde. Max meinte zum Report: «Es ist schon etwas merkwürdig, dass du davon weisst. Ich finde, die Piloten sollten nicht mit Aussenstehenden über solche Interna sprechen. Das ist unprofessionell.»
Der in London geborene Thai Alexander Albon wird konkreter: «Wir haben da in der Gruppe ganz eindeutig ein Leck.»
Formel-1-Champion Lando Norris ist genervt: «Woher habt ihr das gehört?» wollte auch der Brite wissen.
Nochmals Albon: «Wir Fahrer sind uns im Kern einig. Alles soll ein wenig einfacher werden. Wir haben im Laufe einer Runde so viel zu tun. Ich bin sicher, wenn ihr euch Bord-Aufnahmen anseht, könnt ihr das leicht erkennen.»
«Ich finde, derzeit geht es für uns gar nicht darum, schnell zu fahren. Wir machen viele Dinge, die gegen die Natur des Racers gehen oder gehen das, was ein Rennwagen eigentlich ausmachen sollte.»
«Gut ist, dass wir bei der FIA Gehör finden. Das neue Reglement ist nicht in jedem Punkt ein abgeschlossenes Kapitel. Es gibt durchaus Spielraum, um Änderungen anzubringen. Das finde ich grossartig, und so sollte es auch sein.»
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