Max Verstappen (Red Bull Racing/5.): Hilfloser Boxer

Von Mathias Brunner
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

​Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner war vor dem Qualifying zum Italien-GP in Monza realistisch: «Mehr als Startplatz 5 werden wir wohl nicht herausholen.» Und genau so kam es mit Max Verstappen.

Die Chancen von Red Bull Racing auf einer Power-Bahn wie Monza sind beschränkt: Der Renault-Motor ist gemessen an den Triebwerken von Ferrari und Mercedes eine Hilfe, als würde ein Boxer in den Ring geschickt, eine Hand hinter den Rücken gebunden. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner war vor dem Qualifying zum Italien-GP in Monza realistisch: «Mehr als Startplatz 5 werden wir wohl nicht herausholen.» Damit lag der Engländer exakt richtig.

Horner nach der Qualifikation: «Daniel ist im ersten Quali-Segment eine Super-Runde gefahren, aber da wir wussten, dass er wegen des Einbaus eines neuen Motors ohnehin zurückversetzt wird, machte es keinen Sinn, diese Antriebseinheit weiter zu belasten. Max konnte den Rhythmus von Ferrari und Mercedes nicht mitgehen.»

Verstappen selber sagt: «Monza ist für uns die kniffligste Bahn. Ich wusste immer – Rang 5 ist das Maximum der Gefühle. Also bin ich nicht enttäuscht. Es ist schmerzhaft, wie viel Zeit wir auf den Geraden einbüssen. Aber wir können es nun mal nicht ändern. Der verbesserte Motor bringt 1,5 Zehntelsekunden. Das ist schön, aber es reicht nicht, um weiter vorzurücken. Ich habe auch keinen Windschatten erwischt, wobei ich nicht glaube, dass dies einen grossen Unterschied gemacht hätte.»

«Der Abstand zu den besten Autos ist zu gross, um am Sonntag alles auf den Kopf zu stellen. Aber du weisst nie, was in einem Rennen alles passiert, also müssen wir in der Lage sein, um von Fehlern der Gegner zu profitieren. Zunächst will ich einen blitzsauberen Start hinlegen, dann sehen wir weiter.»

Daniel Ricciardo: «So wie es aussieht, werde ich wohl aus der letzten Reihe ins Rennen gehen. Im Grand Prix sind wir normalerweise schneller als im Qualifying, von daher freue ich mich auf ein Rennen mit vielen Überholmanövern.»

Zur Erinnerung: 2017 zeigte der siebenfache GP-Sieger eine wunderbare Aufholjagd und wurde von Startplatz 16 kommend grandioser Vierter.

Daniel grinst: «Ich hätte nichts dagegen, einen Platz weiter vorne ins Ziel zu kommen – ich will in Monza endlich mal auf dem Siegerpodest stehen!»

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