Mick Schumacher setzt seine Siegesserie fort!

Von Andreas Reiners
Formel 1
Mick Schumacher

Mick Schumacher

Für Mick Schumacher läuft es in der Formel 3 weiter wie geschmiert. Auf dem Nürburgring fuhr er im 22. Saisonrennen seinen vierten Sieg ein. Er ist inzwischen Gesamtzweiter.

Fahrer sagen oft und gerne, sie würden gar nicht auf die Tabelle schauen. Auch Mick Schumacher betont immer wieder, er schaue nur von Rennen zu Rennen, die Gesamtwertung interessiere ihn zu diesem Zeitpunkt gar nicht so. Nun, der 19-Jährige hatte den Gesamtstand nach seinem vierten Saisonsieg tatsächlich nicht im Kopf.

Oder er hat sich schlicht verrechnet, als er meinte, er habe sich auf Platz drei verbessert. Falsch: Schumacher ist mit 211 Punkten nun erster Verfolger von Spitzenreiter Dan Ticktum, der bei Schumachers Sieg im 22. Saisonrennen auf dem Nürburgring Dritter wurde und 237 Zähler hat.

Als er auf seinen Fauxpas hingewiesen wurde, grinste Mick. «Gesamtzweiter? Das ist ja noch besser. Das wird ein netter Titelkampf. Ich bin glücklich damit, das waren wieder gute Punkte», sagte der 19-Jährige.

Er hatte sich von Startplatz zwei aus in Kurve eins die Führung geholt, anschließend fuhr er den Sieg ungefährdet nach Hause. «Ich wollte eigentlich einen Abstand herausfahren, das hat nicht ganz geklappt. Aber dann ging es auch darum, die Reifen zu managen. Die anderen sind zwar nähergekommen, aber weil es hier schwierig ist zu überholen, konnte ich das Rennen gut kontrollieren.»

Für ihn läuft es seit Wochen wie am Schnürchen. Seit seinem ersten Formel-3-Sieg in Spa holte er die insgesamt vier Siege in acht Rennen, in der Zeit zudem 135 Punkte. Der Knackpunkt war Spa, wie Mick zugibt: «Die Pole in Spa hat geholfen, um mich zu pushen, Seitdem bin ich konstant, habe mir einen Vorteil aufgebaut.»

Und: Sein Dienstwagen läuft, das Prema-Team hat ganze Arbeit geleistet: «Der Trend ist auf jeden Fall positiv. Wir haben ein starkes Auto, Das ist der Schlüssel, um den Titel zu holen, Aber ich schaue gar nicht so auf die Tabelle, ich nehme es Rennen für Rennen. Es läuft im Moment so sehr gut für mich. Dan spürt den Druck, er schaut sich um. Aber ich schaue vor allem auf mich. Den Rest sehen wir dann in den nächsten Wochen.»

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