Eisspeedway-GP • Neu
Luca Bauer nach Heim-Podest froh, in Heerenveen nur einmal ran zu müssen
Den ersten Renntag in Inzell schloss Max Koiuvla noch auf Rang 2 ab. Am Sonntag landete er dann zweimal in der Streckenbegrenzung. Die Disqualifikation im Finale empfand er als ungerechtfertigt.
Ohne Umwege schaffte Max Koivula am ersten Renntag in Inzell den Finaleinzug und holte mit Rang zwei hinter dem nicht zu bezwingenden Martin Haarahiltunen noch das Maximale heraus. Am Tag daanach stand der Finne gleich im ersten Lauf mit Hans Weber, Max Niedermaier und Heikki Huusko am Startband. Gleich nach dem Start krachte es bei der Einfahrt in die erste Kurve und sowohl Huusko als auch Koivula landeten in den Ballen.
Während Huusko sich eine Schnittverletzung am Bein zuzog, trug Koivulas Bike einiges an Schaden davon, so dass in der Box improvisiert werden musste. «Ich bin direkt auf das zweite Bike gewechselt, hatte dann aber Probleme mit dem Getriebe und wir mussten das erste Bike wieder flott machen», berichtet der Finne von einem ereignisreichen Tag in der Box, den er mit 13 Punkten als drittbester Fahrer nach den Vorläufen abschloss. «Meine Leistung war gut heute, auch wenn es ein harter Tag war, mit den ganzen Stürzen und allem.»
Den Umweg über den Last-Chance-Heat in das Tagesfinale meisterte der 28-Jährige als Laufsieger im Last-Chance-Heat mühelos. Im Finale war der Finne dann sogar an Weltmeister Haarahiltunen dran. In der ersten Runde setzte sich der Finne hinter Haarahiltunen. Nach der Einfahrt in die zweite Runde wählte Koivula die kürzere, innere Linie durch die Startkurve, während der Schwede mit Schwung eine weitere Linie wählte. Am Kurvenausgang kreuzten sich dann die Linien und beide flogen in die Streckenbegrenzung ab.
«Martin ist ein wenig das Hinterrad ausgebrochen und ich bin dann in ihn reingerauscht, weil er seine Linie verlassen hat und so sind wir in die Ballen abgeflogen», schildert Koivula den Sturz im Finale, für den er als Abbruchverursacher ausgeschlossen wurde. «Ich denke die Disqualifikation war nicht richtig.»
Da Martin Haarahiltunen im Re-Run nicht mehr antreten konnte und als Dritter gewertet wurde, gestaltet sich die Zwischenwertung nach zwei von drei Rennen wie folgt: Martin Haarahiltunen führt die Wertung mit 36 Punkten vor Niclas Svensson mit 34 und Max Koivula mit 32 Punkten an, sodass die Titelentscheidung nun in Heerenveen beim dritten und letzten Eisspeedway-GP fallen wird. «Ich gehe nach Heerenveen um zu gewinnen und dann sieht man, wie es am Ende steht», so der Finne.
1. Niclas Svensson (S), 20 WM-Punkte/ 14 Vorlaufpunkte
2. Luca Bauer (D), 18/12
3. Martin Haarahiltunen (S), 16/15
4. Max Koivula (FIN), 14/13
5. Max Niedermaier (D), 12/9
6. Franz Zorn (A), 11/10
7. Lukas Hutla (CZ), 10/8
8. Ove Ledström (S), 9/8
9. Filip Jäger (S), 8/7
10. Sebastian Reitsma (NL), 7/6
11. Heikki Huusko (FIN), 6/5
12. Christoph Kirchner (D), 5/3
13. Andrej Divis (CZ), 4/2
14. Leon Kramer (NL) 3/2
15. Maximilian Niedermaier (D), 2/2
16. Jasper Iwema (NL), 1/2
17. Franz Mayerbüchler (D), 0/2
18. Hans Weber (D), 0/0
Last-Chance-Heat: 1. Koivula, 2. Bauer, 3. Max Niedermaier, 4. Zorn
Finale: 1. Svensson, 2. Bauer, 3. Haarahiltunen (N), 4. Koivula (d)
1. Martin Haarahiltunen (S), 36 WM-Punkte
2. Niclas Svensson (S), 34
3. Max Koivula (FIN), 32
4. Luca Bauer (D), 30
5. Max Niedermaier (D), 23
6. Heikki Huusko (FIN), 22
7. Franz Zorn (A), 21
8. Ove Ledström (S), 18
9. Lukas Hutla (CZ), 17
10. Sebastian Reitsma (NL), 15
11. Filip Jäger (S), 13
12. Jasper Iwema (NL), 7
13. Andrej Divis (CZ), 7
14. Christoph Kirchner (D), 5
15. Leom Kramer (NL), 5
16. Hans Weber (D), 4
17. Maximilian Niedermaier (D), 3
18. Franz Mayerbüchler (D), 0
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