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Luca Bauer nach Heim-Podest froh, in Heerenveen nur einmal ran zu müssen
Bei den Eisspeedway GP1 und 2 2026 in Inzell war Luca Bauer der beste Deutsche. Am Sonntag ging es für ihn ins Finale und dort auf Platz 2. Als Gesamtvierter hat er intakte Medaillenchancen.
Eisspeedway-GP
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Wie 2023 und im Vorjahr schaffte Luca Bauer in seinem 2023 von seinem Vater Günther übergebenen «Wohnzimmer» Max-Aicher-Arena Inzell auch in diesem Jahr einen Podestplatz. Beim GP1 am Samstag verfehlte er als Dritter des neu eingeführten Last-Chance-Heat den Einzug ins Finale knapp, tags darauf gelang ihm dies. Beim Showdown gerieten Max Koivula und der schuldlose Martin Haarahiltunen aneinander, woraufhin beide stürzten und beim Neustart nicht mehr antraten. Koivula wurde als Sturzverursacher disqualifiziert und «Haara» musste wegen einer vor Ort noch nicht genauer diagnostizierten Knieverletzung die Waffen strecken.
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Beim ersten Versuch hatte sich Bauer nach dem Start von außen auf die dritte Position vor Niclas Svensson vorgeschoben. Beim Re-Run mit nur noch zwei Fahrern lag von Beginn an Svensson vorn. Bauer mühte sich nach Leibeskräften, kam aber weder auf «seiner» Außenbahn, noch innen am Schweden vorbei. Luca Bauer: «War wahrscheinlich mein bisher bestes Rennen» Im anschließenden Gespräch mit SPEEDWEEK.com war das bei ihm nur ein kleines Ärgernis. So sagte der 27-Jährige aus Reit im Winkl: «Das war wahrscheinlich mein bisher bestes Rennen, weil es nicht gerade leicht war, denn die Konkurrenz war noch einmal stärker als sonst. Einerseits wurmt es mich ein bisschen, weil nach dem Abbruch mein klares Ziel war zu gewinnen. Ich bin auch voll auf Sieg gefahren. Nichtsdestotrotz muss man mit dem zweiten Platz zufrieden sein, zumal alle Sponsoren und Freunde da waren. In Inzell ist auch ein zweiter Platz richtig geil und sehr wichtig.» Zu seiner konkreteren Analyse meinte er: «Natürlich habe ich am Sonntag von den Ausfällen profitiert und es tut mir auch leid für Martin, dass er sich weh getan hat. Es war aber an beiden Tagen nicht so, dass ich nur außen herum meine Linie gefahren bin. Auch im Finale habe ich alles probiert und habe es zum wiederholten Mal auch innen probiert. Das war sauknapp. Der Samstag war schon gut und man muss klar sagen, dass die ersten fünf richtig eng beisammen sind und ich dazugehöre. Man hat in beiden Last Chance gesehen, dass nach hinten ein bisschen Abstand war. Wir sind wieder gut dabei. Das habe ich schon nach der Europameisterschaft gewusst, weil dort meine ersten Läufe auch schon gut waren.»
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Und was geht nun noch in der WM? «Die Top-3 waren schon immer mein Ziel für diese Saison. Ich weiß, dass ich voriges Jahr in Inzell zu verhalten war. Diesmal war ich richtig gut drauf. Es freut mich, dass ich inzwischen auch innen immer wieder attackieren kann, was ich hier mehrfach gezeigt habe. Wenn du mehrere Varianten zum Überholen hast, bist du beim Start nicht so angespannt. Zum Beispiel in Läufen gegen etwas schwächere Fahrer weißt du, dass du normalerweise drei Punkte mitnimmst und überholen kannst. Sonst muss der Start immer passen.»
In Heerenveen wird nur am Samstag ein GP gefahren In der WM liegt er aktuell mit 30 Punkten auf Rang 4. Haarahiltunen führt mit 36 Zählern, wobei in Heerenveen nur der erste Tag, Samstag 11. April, zur Einzel-WM zählt. Am Sonntag wird die Team-WM wiederbelebt. «Klar, ist es nur ein Tag zum Aufholen, aber trotzdem spielt mir das sogar in die Karten. Ich bin froh, dass ich in Heerenveen nur einen Tag fahren muss, weil ich am Sonntag den Schmarrn nicht noch mal brauche.»
Konkret begründet er das so: «Bei einer WM nach einem Rennen am Freitagabend ein Training am Samstagfrüh zu machen und dann am Abend gleich wieder unser Rennen, das kann ja vom Eis her nichts werden. Es kommt noch so weit, dass sie sagen, wir machen um 12 Uhr einen ersten Grand Prix und um 17 Uhr gleich noch einen zweiten, weil es so schön ist. Das hat nichts mehr mit einem WM-Charakter zu tun. Das ist meine Meinung und dazu stehe ich.» Bauer: «Inzell hat sowieso den besten Eismeister» Erschwerend kommt zu seinen Aussagen hinzu, dass er findet, dass das Eis in Heerenveen nicht so gut ist. Dazu erklärt er: «Ich hoffe, dass sie diesmal ein besseres Eis machen als sonst. Inzell hat sowieso den besten Eismeister. Hier ist immer ein kleiner Wasserfilm drauf, in Heerenveen Raureif. Das heißt, es wird von unten betonhart durchgekühlt. Dadurch ist es viel zu hart und spröde und somit sogar schlechter als Natureis. Ich verstehe nicht, warum die da so einen Scheiß machen. Zu mir hat man voriges Jahr gesagt, dass der Eismeister von dort dieses Mal nach Inzell kommt. Ich habe ihn nicht gesehen oder irgendwas mitgekriegt. Ich hoffe, dass er etwas gelernt hat, wenn er dagewesen sein sollte.»
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Themen
  • Eisspeedway-GP
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Person
Result
1
2
3
4
1
Martin Haarahiltunen
70
14
20
18
18
2
Niclas Svensson
68
18
10
20
20
3
Max Koivula
59
20
9
16
14
4
Jasper Iwema
52
6
18
12
16
5
Heikki Huusko
50
16
14
10
10
6
Luca Bauer
46
12
16
11
7
7
Lukas Hutla
42
11
6
14
11
8
Max Niedermaier
32
10
12
9
1
9
Filip Jäger
28
7
11
5
5
10
Martin Posch
26
5
5
7
9
11
Jimmy Olsen
25
4
1
8
12
11
Sebastian Reitsma
25
0
8
7
4
13
Jimmy Hörnell
14
-
-
6
8
14
Franz Zorn
12
9
-
3
-
15
Aki Ala-Riihimäki
11
3
8
-
-
16
Franz Mayerbüchler
6
2
4
-
-
16
Maximilian Niedermaier
6
0
3
1
2
18
Leon Kramer
4
-
-
0
4
19
Melwin Björklin
3
-
-
0
3
19
Reinhard Greisel
3
1
2
-
-
21
Niek Schaap
2
-
-
2
0
22
Josef Kreuzberger
0
-
0
-
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