Max Verstappen: «Mexiko ist unsere beste Siegchance»

Von Mathias Brunner
Formel 1
So sah das vor einem Jahr in Mexiko aus: Sieg für Max Verstappen

So sah das vor einem Jahr in Mexiko aus: Sieg für Max Verstappen

​Vor einem Jahr ist Red Bull Racing-Pilot Max Verstappen im Autódromo Hermanos Rodríguez unwiderstehlich zum Sieg gefahren. Der Niederländer sagt: «Mexiko bietet uns die beste Siegchance.»

Vor zwölf Monaten raste Max Verstappen in Mexiko zum dritten Grand-Prix-Sieg. Der Erfolg fiel dem Niederländer damals nicht in den Schoss: Er war der beste Mann auf der Bahn, ohne Wenn und Aber. Für Verstappen war dieser Triumph eine gewaltige Genugtuung, denn ein Jahr zuvor hatte er einen Podestplatz verloren, weil die Rennleitung ihn zum Pistensünder stempelte – Max wurde gnadenlos aus jenem Raum komplimentiert, in welchem er sich auf die Siegerzeremonie vorbereitete. Eine Fünfsekundenstrafe wegen seines Duells gegen Sebastian Vettel warf ihn sogar auf Rang 5 zurück.

Zwei Jahre später ist das alles vergessen, und Max Verstappen wittert, dass er nach Österreich den zweiten Saisonsieg einfahren kann. Er ist ohnehin im Hoch nach Mexiko geflogen, denn in Texas ist er vom 18. Startplatz zu Rang 2 gerast, nur Kimi Räikkönen kam vor ihm ins Ziel.

Zu den restlichen drei Rennen – Mexiko, Brasilien und Abu Dhabi – meint Max: «Mexiko ist ohne Zweifel für uns die beste Chance, noch einen weiteren Saisonsieg einzufahren. Ich sehe uns hier nicht auf der Pole-Position, aber jeder weiss, dass wir im Rennen stärker sind als im Qualifying. Und aufgrund der besonderen Verhältnisse hier in Mexiko sollten wir konkurrenzfähiger sein als in Texas.»

«Auf dieser Meereshöhe haben alle Motoren Mühe frei durchzuatmen. Da fällt unser Power-Manko weniger ins Gewicht. Du verlierst durch die dünne Luft viel aerodynamische Leistungsfähigkeit. Es kommt mehr auf den mechanischen Grip an, und da sind wir sehr gut aufgestellt. Mexiko ist schon merkwürdig: Du packst die grössten Flügel aufs Auto, die du hast, also wie in Monaco, aber der Wagen fühlt sich so leicht an, als würden wir mit ganz flachgestellten Flügeln fahren, so wie in Monza.»

«Wir haben ein Auto, das mechanisch und aerodynamisch auf Augenhöhe ist mit den beiden anderen Top-Fahrzeugen. Und da wir vom Motor hier weniger bestraft werden, sind wir in Mexiko stärker. So einfach ist das.»

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