Lewis Hamilton: «Ich bin glücklich für Robert Kubica»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Wie die Zeit vergeht! Lewis Hamilton und Robert Kubica in Abu Dhabi 2010

Wie die Zeit vergeht! Lewis Hamilton und Robert Kubica in Abu Dhabi 2010

​Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton lobt seinen früheren Stallgefährten Fernando Alonso, und der Engländer freut sich, dass Robert Kubica zurückkommt: «Dann fühle ich mich sofort weniger alt!»

Lewis Hamilton ist prächtiger Laune, die ganze Last des WM-Kampfes ist von seinen Schultern gefallen. In Abu Dhabi kann er einfach nach Herzenslust attackieren, ohne an Punktestände oder WM-Punkte denken zu müssen. Neben ihm sitzt Fernando Alonso, der am kommenden Sonntag mit grosser Wahrscheinlichkeit seinen letzten Grand Prix bestreiten wird. Was hat Hamilton seinem 2007er McLaren-Stallgefährten zum Abschied zu sagen? Lewis grinst: «Er hat das alles gar nicht mal so übel gemacht! Nein, ernsthaft, ich weiss nicht, was ich zu solch einer Karriere sagen soll. Er hat irre Erfolge erreicht. Ich empfand es immer als Privileg, gegen ihn zu fahren. Ich werde ihn als Gegner vermissen, aber noch mehr wird der Sport ihn vermissen.»

Schöne Worte, aber jetzt mal Hand aufs Herz: Waren sich die beiden damals bei McLaren nicht spinnefeind, als sie sich 2007 so lange bekämpften, bis Kimi Räikkönen mit Ferrari «grazie» sagte und ihnen den WM-Titel vor der Nase wegschnappte? «Fernando und ich, das war nie das Problem», findet Hamilton, «es war eher das Umfeld.» Neben ihm sitzt Alonso und nickt.

Lewis Hamilton wird auf die Rückkehr von Robert Kubica angesprochen. Der Engländer meint: «Er war immer einer der stärksten Rivalen, schon im Kartsport, später auch im Rennauto. Ich freue mich irre, dass er all diese Hürden überwunden hat und nun wieder Grand-Prix-Fahrer sein wird. Ich freue mich sehr, dass er zurückkommt.»

Dann beginnt Hamilton zu lachen: «Wie alt ist Robert jetzt? Älter als ich, nicht wahr? Das ist prima, dann fühle ich mich im Startfeld nicht mehr so alt.»

Dann wird Lewis wieder erst: «Es ist das Eine, was es für Robert bedeutet, dass er wieder vollzeit Formel 1 fährt. Aber es gibt noch eine andere Ebene. Diese Geschichte ist gut für unseren ganzen Sport.»

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