Formel 1

Lewis Hamilton: Rossi, Márquez, Biaggi melden sich

Von - 05.12.2018 08:00

​Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton auf dem Superbike: Das hat nicht nur die Fans fasziniert, auch die Motorrad-Stars Valentino Rossi, Marc Márquez und Jorge Lorenzo haben sich zu Wort gemeldet.

Formel-1-Champion Lewis Hamilton hat sich einen Tag Superbike-Testfahrten gegönnt, zusammen mit Alex Lowes und Michael van der Mark. Der fünffache Weltmeister Hamilton sass auf einer pechschwarzen Yamaha YZF-R1, setzte sich zwischendurch mal unfreiwillig ab, was glimpflich verlief, und war Feuer und Flamme. «Ich würde nur zu gerne Motorradrennen bestreiten. Aber diese Jungs fahren auf einem anderen Niveau, also beschränke ich mich darauf, solche Maschinen zu fahren und ein wenig die eigenen Grenzen zu erkunden.»

Offenbar tat das der 73fache GP-Sieger Hamilton nicht so schlecht, denn der Engländer Lowes meinte: «Lewis war sauschnell und überaus eindrucksvoll. Ein klasse Typ, der ein riesiger Zweiradfan ist.»

Hamilton selber erzählte: «Ich habe zwei Räder immer mehr geliebt als vier. Seit ich ein Knirps gewesen bin, wollte ich eigentlich Motorradrennen fahren, aber ich bin meinem Vater sehr dankbar, dass er mich stattdessen in ein Kart gesteckt hat. Doch mein Herz schlägt derzeit dafür, mit dem Motorrad auf die Rennstrecke zu gehen. Das hat meinen Respekt für die Zweirad-Asse weiter vertieft. Es ist etwas komplett Anderes als Formel-1-Fahren, und doch sind gewisse Dinge gleich – Timing, Geduld, Mut, Konzentration, Wendigkeit, Risikobereitschaft, all das macht den Sport so aufregend.»

Auf Instagram stellte Hamilton Fotos seiner Zweiradkünste und fragte dazu: «Wie findet ihr meine Schräglage?»

Tausende von Fans reagieren darauf, aber nicht nur Fans. So antwortete der siebenfache Weltmeister Marc Márquez: «Mit einer Honda wäre die Schräglage noch viel eindrucksvoller, Kumpel, aber ich bin sehr glücklich, dich auf dem Motorrad zu sehen.»

Mag Biaggi schrieb: «Nicht übel, Lewis. Du solltest öfter mit dem Bike auf die Rennstrecke gehen, aber auf einer anderen Bahn fahren. Ruf mich an!»

Und Jorge Lorenzo fragte: «Rundenzeiten?»

Hamilton trocken zurück: «Nicht schnell genug.»

Am Ende seines Tests meinte Hamilton, er müsse wohl so bald als möglich mal die Ranch von Valentino Rossi besuchen. Der Italiener antwortete postwendend und sagte in Italien: «Lewis ist ein Riesenfan von Motorrädern, und wir tauschen uns oft aus. Er sagt immer, wir Motorradrennfahrer seien die echten Racer – aber er übertreibt. Es ist normal, dass Formel-1-Piloten Bikes cool finden und wir die Grand-Prix-Renner, denn es sind gleichzeitig sehr ähnliche Disziplinen, die sich in gewisser Hinsicht allerdings stark voneinander unterscheiden.»

Dass der Silberpfeil-Star schon öfter betont hat, Rossi sei sein Lieblingsfahrer, freut die Motorradlegende. Der Doktor scherzt: «Ich danke ihm und ich denke, ich habe das nach all den Jahren auch verdient. Lewis sollte mich auf meiner Ranch ruhig mal besuchen.»

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Lewis Hamilton mit Alex Lowes und Michael van der Mark © Yamaha Lewis Hamilton mit Alex Lowes und Michael van der Mark
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Lewis Hamilton: Die wahre Mission des Champions

Von Mathias Brunner
​Lewis Hamilton ist nach 2008, 2014, 2015, 2017 und 2018 zum sechsten Mal Weltmeister. Zum Schrecken seiner Gegner hat er angekündigt: Er wird noch jahrelang fahren. Aber das ist nicht seine grösste Mission.
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