Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Vettel-Bekenntnis zu Ferrari: Erwartet nichts anderes

Von Andreas Reiners
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel erneuert vor den Wintertests der Formel 1 in Barcelona nochmal sein Treuebekenntnis zu Ferrari. Er habe bei den Roten immer noch eine Aufgabe, so Vettel.

Eigentlich hat Sebastian Vettel nie etwas anderes gesagt, hat nie von einem vorzeitigen Abschied gesprochen. Auch wenn er seit 2015 mit der Scuderia vergeblich dem Titel nachjagt – der Mann ist und bleibt treu.

Bedeutet: Zwei Anläufe wird es mit Ferrari noch geben – mindestens. «Es ist bekannt, dass mein Vertrag bis 2020 läuft, also erwartet nichts anderes. Ich bin sehr glücklich hier. Und natürlich will ich den Titel holen», bekräftigte er bei der Präsentation des SF90.

Was folgte, war die x-te Liebeserklärung für den Traditionsrennstall. «Wir waren noch nicht so nah dran wie wir wollten, also haben wir immer noch eine Aufgabe zu erledigen, und ich fühle, dass das meine Mission und der Grund ist, warum ich hier bin», sagt er.
Und: «Ich liebe das Fahren und habe eine große Leidenschaft für das Fahren, aber auch für das Team, für Ferrari, die durch meine gesamte Kindheit geprägt wird. Für mich ist ziemlich klar, wofür ich hier bin.»

In Charles Leclerc hat Vettel einen neuen Teamkollegen, die Ära Kimi Räikkönen bei Ferrari ist beendet. Es gibt einige Experten, die Vdettel nun ungemütlichere Zeiten prophezeien.

Wie Nico Rosberg zum Beispiel. Der Ex-Weltmeister meint: «Sebastian kann sich so eine Saison wie 2018 nicht leisten, denn sonst verliert er gegen seinen Teamkollegen. Charles ist sehr, sehr schnell. Ich glaube, er hat alles, was ein kommender Weltmeister braucht. Bisher hatte Sebastian Vettel eine klare Nummer 2 neben sich, das ist vorbei.»

Vettel selbst sieht der neuen Konstellation entspannt entgegen. «Mit Kimi hat es in den vergangenen Jahren wunderbar funktioniert. Wir hatten das gleiche Gefühl für das Auto. Charles ist sehr schnell, ich glaube, dass er sehr schnell auf der Höhe sein wird. Die Hauptsache ist, dass wir als Team zusammenarbeiten. Dass er mich auf der Strecke schlagen will und ich ihn, das ist normal.»

Einsatzplan bei den ersten Wintertests

Ferrari
18./20. Februar: Sebastian Vettel
19./21. Februar: Charles Leclerc

Red Bull Racing
18./20. Februar: Max Verstappen
19./21. Februar: Pierre Gasly

Toro Rosso
18./20. Februar: Daniil Kvyat
19./21. Februar: Alex Albon

Haas
18. Februar: Romain Grosjean
19. Februar: Kevin Magnussen
20. Februar: Romain Grosjean, dann Pietro Fittipaldi
21. Februar: Pietro Fittipaldi, dann Kevin Magnussen

McLaren
18./20. Februar: Carlos Sainz
19./21. Februar: Lando Norris

Racing Point
18./20. Februar: Sergio Pérez
19./21. Februar: Lance Stroll

Mercedes, Renault, Alfa Romeo-Sauber und Williams haben ihre Pläne noch nicht bestätigt.

Formel 1 2019

Team-Präsentationen, Roll-out, Filmtage
17. Februar: Ferrari (Barcelona), Filmtag
18. Februar: Sauber (Barcelona)
18. Februar: Force India (Barcelona)
18. Februar: Williams (Barcelona)
18. Februar: Renault (Barcelona)

Wintertestfahrten
18. bis 21. Februar: Wintertest 1, Barcelona
26. Februar bis 1. März: Wintertest 2, Barcelona

Saison 2019
17. März: Australien, Melbourne
31. März: Bahrain, Sakhir
14. April: China, Shanghai
28. April: Aserbaidschan, Baku
12. Mai: Spanien, Barcelona
26. Mai: Monaco, Monte Carlo
9. Juni: Kanada, Montreal
23. Juni: Frankreich, Le Castellet
30. Juni: Österreich, Spielberg
14. Juli: Grossbritannien, Silverstone
28. Juli: Deutschland, Hockenheim
4. August: Ungarn, Budapest
1. September: Belgien, Francorchamps
8. September: Italien, Monza
22. September: Singapur, Singapur
29. September: Russland, Sotschi
13. Oktober: Japan, Suzuka
27. Oktober: Mexiko, Mexiko-Stadt
3. November: USA, Austin
17. November: Brasilien, São Paulo
1. Dezember: Abu Dhabi, Yas Marina

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