Sebastian Vettel: «Mick Schumacher verdient F1-Test»

Von Agnes Carlier
Formel 1

Ferrari-Star Sebastian Vettel sagt über Mick Schumachers anstehende F1-Testpremiere im roten Renner aus Maranello: «Bisher hat er einen wirklich guten Job gemacht und er verdient diese Chance.»

Für Mick Schumacher steht in Bahrain ein grosses Wochenende auf dem Programm. Der Formel-3-Europameister wird auf dem Wüstenkurs von Bahrain nicht nur sein erstes Formel-2-Rennwochenende mit dem Prema-Team bestreiten. Gleich danach steht die F1-Testpremiere für den Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher auf dem Programm.

Mick wird an beiden Testtagen Gas geben – am Dienstag im Ferrari, mit dem Sebastian Vettel und Charles Leclerc auf Punktejagd gehen, Tags darauf wechselt er in den C38 von Alfa Romeo Racing, mit dem Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi und Altmeister Kimi Räikkönen in der Startaufstellung stehen. Doch daran möchte der scheue 20-Jährige noch gar nicht denken.

Im Rahmen einer Medienrunde in Bahrain erklärte Mick brav: «Ich denke derzeit nicht daran. Ich gehe immer einen Schritt nach dem anderen, und der erste Schritt heisst hier Formel 2. Klar werden Emotionen kommen, wenn ich in einen aktuellen GP-Renner steige, aber die müssen bis nach meinem Formel-2-Wochenende warten.»

Natürlich wurde auch Vettel auf den anstehenden Test des Ferrari-Juniors mit dem berühmten Namen angesprochen. Schliesslich kennt der 52-fache GP-Sieger Mick schon als Knirps. Und der vierfache Weltmeister erklärte: «Der Name und die Tatsache, dass er Michaels Sohn ist, weckt natürlich einige Erwartungen. Aber um es bis in die Formel 1 zu schaffen, muss man beweisen, dass man den nötigen Speed hat.»

«Bisher hat er einen wirklich guten Job gemacht und er verdient diese Chance», lautete das Urteil des Heppenheimers, der 111 seiner bisherigen 220 GP-Einsätze auf dem Podest beendet hat. «Nun müssen wir ihm die Zeit und den Freiraum lassen, damit er seinen Job machen kann», forderte Vettel weiter, und fügte an: «Es ist sicherlich nicht einfach für ihn, andererseits hat er sich sicher auch schon etwas daran gewöhnt.»

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