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Quali-Format 2020: Wieso neues Format geplatzt ist
​Die Formel-1-Führung wollte dem Qualifying ab 2020 noch mehr Pfeffer geben. Die Reaktionen waren lauwarm. Inzwischen steht fest: Das neue Format ist mit grösser Wahrscheinlichkeit geplatzt.
Formel 1
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Die Formel-1-Führung wollte ab 2020 ein neues Qualifikations-Format einführen. Zur Diskussion stand ein zusätzlicher vierter Durchgang. In den drei Abschnitten vorher sollten jeweils vier Piloten ausscheiden, ehe die verbleibenden acht Fahrer um die Pole-Position kämpfen würden, dabei aber nur einen Versuch hätten. Die Denke: Auch für die Top-Teams soll die Herausforderung unter Zeitdruck vergrössert, das Element der Unwägbarkeit sollte betont werden. So richtig begeistert reagierte keiner auf den Vorschlag.
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Die Stimmung im Fahrerlager widerspiegelte, was auch viele Fans sagten: Die heutige Quali passt, ein anderes Format ist die Antwort auf eine Frage, die keiner gestellt hat. Viele Reaktionen in den sozialen Netzwerken gingen in die Richtung: Die Formel-1-Führung sollte sich um Wichtigeres kümmern als um ein anderes Quali-Format. Oder anders gefragt – wieso etwas reparieren, das nicht kaputt ist? Inzwischen ist die vierteilige Quali so gut wie vom Tisch: Denn das sportliche Reglement für eine neue Saison muss immer bis Ende April des vorangegangenen Jahres veröffentlicht werden. Diese Frist ist am Dienstag, 30. April, für die Saison 2020 abgelaufen. Im prompt veröffentlichten Sportreglement ist die Quali wie in bisheriger Form zu finden. Wenn jetzt noch etwas geändert werden soll, dann müssen alle zehn Rennställe zustimmen – und die Vergangenheit hat gezeigt, dass dies selten passiert. Die Teams kamen zu einem anderen Schluss als Formel-1-Sportchef Ross Brawn. Sie glaubten: Das letzte Quali-Segment könnte zu einem Rohrkrepierer werden, wenn einige Piloten gleich in der Box bleiben, um Reifen fürs Rennen zu sparen. Die Teams führten ins Feld: Ohne zusätzliche Walzen von Pirelli könnte die Quali erneut zu einer Farce werden, wie wir das schon 2016 erlebt haben. Vor drei Jahren wurde in der Formel 1 ein auf dem Papier aufregendes Ausscheidungsverfahren eingeführt – die Uhr läuft und in regelmässigen Abständen scheidet der jeweils langsamste Fahrer aus. In der Theorie sollte das Ausscheidungsverfahren Überraschungsmoment fördern. In der Praxis waren alle vom Blick auf die herunterzählende Uhr fasziniert, weniger vom Geschehen auf der Bahn. Einige Rennställe schickten ihre Piloten zu spät auf die Bahn und gaben sich damit der Lächerlichkeit preis. War es für die angeblich besten Strategen der Branche zu schwierig auszurechnen, wann der eigene Fahrer auf die Bahn muss, um nicht von der Stoppuhr abgefangen zu werden? Jeder Zweitklässler kann das. Gipfel der Peinlichkeit beim WM-Auftakt in Australien: Wenige Minuten vor Schluss des Qualifyings in Melbourne, theoretisch die heisseste Phase des Formel-1-Abschlusstrainings, nun sollte es für die besten Grand-Prix-Fahrer der Welt um alles gehen – wer ist der schnellste Mann im Albert-Park? Und dann das: Auf der Bahn – niemand. Die Fans trotteten von den Tribünen davon, die meisten schüttelten ungläubig den Kopf darüber, was sie soeben erlebt hatten. Viele fluchten, völlig zu Recht. Die Formel 1 hatte sich wieder mal bis auf die Knochen blamiert. Entrüstete Fans forderten ihr Geld zurück, Fahrer und Teamchefs schimpften, und was machte die damalige Formel-1-Führung? Sie liess das Feld in Bahrain gleich nochmals im Ausscheidungsverfahren antreten. Das Ergebnis war nicht besser, der Ärger der Fans dafür grösser. Ergebnis: Zum dritten WM-Lauf 2016 in China kehrte die Formel 1 zum bewährten System zurück.
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