Virgin-Chef ist sauer
John Booth hält abschätzige Kommentare von Bernie Ecclestone für Vorboten möglicher finanzieller Winkelzüge – zum Nachteil der neuen Teams.
Bernie Ecclestone hat die kleineren Teams vergrault. Kürzlich hatte er geäussert, zwei der neuen Teams, HRT und Virgin, "sollten wirklich nicht dabei sein."
Diese beiden Rennställe belegen in der Konstrukteurswertung die letzten beiden Plätze.
Trotzdem stellt sich die Frage: Hat der Formel-1-Promoter vergessen, dass er den Flugunternehmer, Unterhaltungskonzern-Besitzer und Abenteurer Richard Branson (Virgin) im Frühjahr 2009 mühsam in die Formel 1 gelockt hatte – damals zu BrawnGP (heute Mercedes GP)?
Virgin-Teamchef John Booth räumt ein, er sei von Ecclestones Kommentaren "nicht sehr begeistert."
Er lässt durchblicken, dass die Anteile am Vermarktungsgeld, die den Neulingen für ihre Teilnahme versprochen wurden (je zehn Millionen Euro für 2010) nun seitens Ecclestone vielleicht eingespart werden sollen.
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