McLaren und Alonso: Lachen über Trennungsbericht

Von Otto Zuber
Formel 1
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Sowohl das McLaren-Team als auch Fernando Alonso haben auf die Trennungsberichte reagiert und dementieren das Ende der Partnerschaft, die den zweifachen Champion weiterhin an den Traditionsrennstall bindet.

Nach vier gemeinsamen Jahren hat sich Fernando Alonso nach dem Saisonfinale 2018 vom McLaren-Team und von der Formel-1-Startaufstellung verabschiedet. Der Weltmeister von 2005 und 2006 beendete sein bisher letzten aktives GP-Jahr auf dem elften Gesamtrang. Danach konzentrierte er sich ganz darauf, seinen Traum von der Eroberung der Triple Crown des Motorsports zu jagen und seine erste volle Saison in der Langstrecken-WM mit Toyota zu bestreiten.

Zur Verwirklichung seines grossen Ziels fehlt ihm nur noch der Sieg im legendären Indy 500, denn die anderen beiden Voraussetzungen – den GP-Sieg in Monte Carlo und den ersten Platz im 24h-Klassiker von Le Mans – konnte er bereits zwei Mal erfüllen. In diesem Jahr wagte er den zweiten Versuch im amerikanischen Ovalrennen gemeinsam mit dem McLaren-Team, nachdem er 2017 bereits mit Andretti sein Indy-500-Debüt gegeben hatte.

Doch diesmal scheiterte der frühere Ferrari-Star bereits an der Qualifikation – nach einer Serie von Pleiten, Pech und Pannen, die den 32-fachen GP-Sieger sichtlich verärgerten. Alonso, der dem Team auch nach seinem F1-Abschied als Markenbotschafter, Berater und Edeltester verbunden blieb, will seinen Traum dennoch nicht aufgeben, wie er nach dem Indy-500-Debakel mehrfach betonte.

Mit welchem Team das sein wird, liess der Spanier bisher offen, und auch bei McLaren betonte man, dass man keine weiteren Testeinsätze für den zweifachen Champion vorgesehen habe, nachdem dieser in Bahrain den neuen McLaren hatte bewegen dürfen. Vielleicht kamen die Gerüchte über ein vorzeitiges Ende der Partnerschaft zwischen McLaren und Alonso deshalb auf.

Doch das Team stellt nun klar: Das stimmt so nicht, an der Zusammenarbeit zwischen dem GP-Star und dem Traditionsteam habe ich nichts verändert und der Formel-1-Veteran bleibe folglich auch Botschafter für den britischen Sportwagenbauer. Auch Alonso selbst reagierte auf die Berichte und erklärte auf Twitter mit einer Reihe von lachenden Smileys: «Was für ein Tag! Und es ist noch nicht einmal der erste April!»

Wie es für Fernando Alonso weitergehen wird, steht noch nicht fest. Sicher ist, dass er nicht mehr in der Langstrecken-WM antreten wird, nachdem er seine Saison mit Toyota mit dem Titel krönen konnte.

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