Böse Gerüchte um Robert Kubica: Claire Williams baff

Von Mathias Brunner
Formel 1
Claire Williams und Robert Kubica

Claire Williams und Robert Kubica

​Anhaltend kursiert in der Formel 1, der Pole Robert Kubica werde die Saison 2019 bei Williams möglicherweise nicht zu Ende fahren. Die englische Teamchefin Claire Williams kann nur den Kopf schütteln.

Schon im Frühsommer wurde im Formel-1-Fahrerlager herumgeboten: Der Job von Williams-Fahrer Robert Kubica sei in akuter Gefahr. Es ist eines jener Gerüchte, das irgendwie nicht aus der Königsklasse verschwindet. Hintergrund – der Pole fährt zu selten auf Augenhöhe mit seinem jungen Stallgefährten George Russell. Aber am Hungaroring hat Teamchefin Claire Williams noch einmal klargemacht, dass ein Platzwechsel nicht in Frage komme, auch wenn mit dem Kanadier Nicholas Latifi ein talentierter Pilot unter Vertrag ist.

Claire Williams sagt klipp und klar: «Wir haben einen Fahrer gebraucht mit der technischen Intelligenz von Robert. Jeder weiss, dass dies keine einfache Saison für ihn ist. Aber weder er noch George haben mit unserem Auto bislang ihr Talent voll einbringen können.»

Daniel Obajtek von Kubicas Sponsor PKN Orlen ergänzt gegenüber Polskie Radio: «Robert kämpft. Er ist unser Landsmann, und wir halten zu ihm.»

Polnische Medien haben dem englischen Traditionsteam unterstellt, dass die beiden Fahrer nicht identisches Material haben, es wird verbreitet, dass Mercedes den jungen Esteban Ocon in ein Williams-Cockpit schubsen könnte oder dass Latifi aus der Formel 2 befördert wird. Die Gerüchtestreuer vergessen die Tatsache, dass Kubica einen Vertrag besitzt und ein Williams-Abkommen mit polnischen Sponsoren daran geknüpft sind, dass der Krakauer im Auto sitzt.

Claire Williams hatte schon im Fahrerlager von Silverstone zu den Gerüchten um den polnischen GP-Sieger Stellung bezogen. Die Teamchefin: «Ich finde diese ganzen Spekulationen frustrierend und ermüdend. Denn seien wir mal ehrlich: Wenn jemand nicht bei Williams arbeitet, dann weiss er schlicht nicht, was hier passiert.»

«Unsere Verbindung zu Robert ist so stark wie immer. Er hat die Ärmel hochgekrempelt, er weiss genau, was er tun muss, um sich zu verbessern. Und wir tun alles Menschenmögliche, um ihm ein besseres Auto zur Verfügung zu stellen. Von unserer Seite aus gibt es keinen Grund, an Robert zu zweifeln.»

«Wir sind so enttäuscht wie Robert darüber, dass wir weniger konkurrenzfähig sind als erhofft. Doch es gibt absolut null Pläne, Robert während der Saison gegen einen anderen Fahrer auszuwechseln.»

Zum Gerücht, George Russell werde bevorzugt, sagt Claire Williams: «Das ist einfach verrückt. Es gibt überhaupt keinen Unterschied zwischen den Autos von George und Robert. Wir haben nicht die Kapazitäten, um zwei verschiedene Autos zu bauen, diese Spekulation ist so etwas von durchgeknallt. Ganz im Gegenteil machen wir alles, damit Russell und Kubica gleiches Material erhalten, nur das liegt auch in unserem Interesse.»

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