Neues Rätsel Racing-Raritäten: Auf den zweiten Blick

Von Mathias Brunner
Formel 1

​​​​​​​​​​Unser Rätsel «Racing-Raritäten» zeigt schein auf den ersten Blick nicht besonders schwierig zu sein. Aber wir haben eine kleine Falle versteckt. Wer steht hier im Einsatz? Wo und wann ist das Bild entstanden?

Meist aus dem Archiv unserer Partner der britischen Foto-Agentur LAT stellen wir bekanntlich jede Woche ein kleines Stück Motorsporthistorie vor. Das Vorgehen ist kinderleicht – sagen Sie uns, wer zu erkennen ist, wo und wann das Bild entstand (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und gewinnen Sie mit etwas Glück einen kleinen Preis. Bitte Namen, Adresse, Geburtsjahr und Telefonnummer nicht vergessen. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist jeweils Sonntag der laufenden Woche, 24.00 Uhr.

Die Lösung vom letzten Mal: Der Tscheche Josef Král bei einem Test mit dem HRT-Rennwagen auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi, wir schreiben den 17. November 2010.

Der heute 29jährige Král durchlief die klassische, moderne Rennschule mit Karting (tschechischer Meister), 2005 sass er erstmals im Rennwagen, in einem Formel 1400. Ab 2006 trat Král in der deutschen Formel BMW an und wurde Gesamt-12. Für 2007 blieb er dieser Einsteigerformel treu, fuhr aber in England, bei Räikkönen Robertson Racing. Er wurde hinter dem späteren GP-Piloten Marcus Ericsson Gesamtzweiter.

2008 tauchte Josef Král in der A1-Meisterschaft auf, ohne nennenswerte Erfolge. In der Formula Master-Serie 2008 reichte es zum sechsten Schlussrang. 2009 wurde er in der gleichen Serie Dritter.

Im Herbst 2009 rückte Král in die GP2 hoch (heute Formel 2). Beim Sprintrennen von Valencia 2010 kollidierte er mit Rodolfo González und zog sich zwei gebrochene Wirbel zu. Er verpasste zehn Rennen und fuhr erst beim Saisonfinale wieder.

2011 und 2012 blieb er in der Sprungbrettklasse der Formel 1, 2011 mit Arden, 2012 mit Barwa Addax. Die Ergebnisse blieben mittelmässig – 15. Rang in der Saison 2011, Platz 17 dann 2012. Highlight: Sieg aus heiterem Himmel im Sprintrennen von Spa-Francorchamps.

Für HRT durfte Král den Nachwuchsfahrertest in Abu Dhabi fahren. 2013 enthüllte er, dass er für diese Saison einen unterzeichneten Vertrag mit dem Hispania Racing Team (HRT) besass, um die GP-Saison 2013 zu bestreiten. Aber im November 2012 musste HRT zusperren.

2019 fährt Král GT3-Rennen mit einem Ferrari 488.

Damit zur neuen Aufgabe: Zugegeben, Wagen und Fahrer werden für die Rätselfüchse jetzt keine unüberwindliche Aufgabe sein, aber wir haben eine kleine Falle versteckt, in die schon der eine oder andere Teilnehmer getappst ist.

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