Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Alex Albon glänzt, Red Bull Racing mauert (noch)

Von Andreas Reiners
Alex Albon

Alex Albon

Es muss schon eine Menge schieflaufen, damit Alex Albon sein Cockpit bei Red Bull Racing verliert. Der 23-Jährige liefert ab, auch zuletzt beim USA-GP, bei dem er nach seiner Aufholjagd Fahrer des Tages wurde.

Albon übernahm in der Sommerpause den Platz neben Max Verstappen und gilt auch als Favorit für 2020. Denn die Konkurrenten Daniil Kvyat und Pierre Gasly drängen sich derzeit auch nicht unbedingt auf.

Albon hätte zwar darauf verzichten können, nach dem Start nach einer Kollision bis auf den letzten Platz zurückzufallen, umso mehr konnte er aber mit seiner Fahrt bis auf Rang fünf glänzen.

«Ich hatte natürlich Spaß bei der Aufholjagd, aber ich wollte es nicht so hart machen, wie es war», sagte er. Es gehe in die richtige Richtung, meinte Albon: «Ich brauche allerdings noch mehr Runden im Auto und mit dem Team.»

Ein dickes Lob kassierte er (mal wieder) von Teamchef Christian Horner. «Er war nach seinem frühen Stopp für einige Runden das schnellste Auto auf der Strecke. Sein Comeback auf einer Dreistoppstrategie war gigantisch», so Horner.

«Ich glaube, er hat Carlos Sainz in diesem Rennen dreimal überholt. Er hat 15 oder 16 Überholmanöver gezeigt. Es war eine starke Aufholjagd, entschlossen und effizient. Er lernt, und man vergisst schnell, dass er in seiner ersten Saison ist», so Horner.

Dann ist das Ding doch geritzt. Oder? Da hält sich der Brite weiterhin bedeckt. «Wir sind sehr begeistert von seiner Entwicklung. Wir werden uns aber Zeit lassen. Er macht einen guten Job, und ich denke, wir müssen keine überstürzten Entscheidungen treffen.»


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