Eddie Irvine: Harte Kritik an Sebastian Vettel

Von Rob La Salle
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Der frühere Ferrari-Pilot Eddie Irvine hält sich nicht zurück mit seiner Kritik an Sebastian Vettel. Der mehrfache Champion sei seiner vier WM-Titel nicht würdig, äzt der ehemalige GP-Pilot.

Der frühere Ferrari-Pilot Eddie Irvine ist überzeugt, dass die Scuderia aus Maranello alle Karten auf das junge Talent Charles Leclerc setzen muss, denn der Rennstall habe in diesem Jahr einige Siege verloren, weil man Sebastian Vettel nicht habe opfern wollen. Für den vierfachen Weltmeister gibt es vom GP-Veteranen hingegen herbe Kritik.

In einem Interview mit «Betway» in Italien erklärte Irvine: «Ich dachte, Leclerc hat eine gute Chance, Vettel zu schlagen, denn er ist kein würdiger vierfacher Weltmeister. Ich denke, er ist ein wirklich guter Fahrer, aber er macht auch viele Fehler und ich habe nie wirklich gedacht, dass er so schnell ist.»

Man habe das im teaminternen Wettkampf gegen Daniel Ricciardo anno 2014 bei Red Bull Racing schon erkennen können, führt der 53-Jährige als Argument an. «Und man kann es auch jetzt sehen. Vettel hat einen überragenden Deal mit Ferrari abgeschlossen, der mich überrascht hat, denn das war zu einer Zeit, in der er vernichtend geschlagen wurde», offenbarte der 146-fache GP-Teilnehmer.

Irvine kommt deshalb zum Schluss: «Ferrari sollte sich auf Leclerc fokussieren. Denn wir haben in diesem Jahr erlebt, dass Vettel wegen seiner vier WM-Titel nicht geopfert wurde – und sie deshalb Siege verschenkt haben.» Entsprechend schwierig sei die Aufgabe von Teamchef Mattia Binotto, der sich Irvines Ansicht nach dringend um die teaminterne Rivalität kümmern muss.

«Denn ich glaube, Vettel kann Leclerc auf dem Weg zum Titel stärker schaden kann als es etwa Bottas mit Hamilton kann», ist sich Irvine sicher. Und er ist auch überzeugt: «Der Einzige, der mit Hamilton auf Augenhöhe kämpfen kann, ist Leclerc. Denn Hamilton zerstört Vettel in jedem Duell. Wenn man sich aber anschaut, was Leclerc Hamilton in Monza angetan hat, dann sieht man, dass es wahrscheinlich illegal war. Aber es wurde so perfekt ausgeführt, dass es schwierig wurde, ihn dafür zu bestrafen. Deshalb will ich Leclerc und Hamilton öfter im Duell sehen.»

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