Die Deutschsprachigen: Starker Heidfeld

Von Mathias Brunner
Formel 1
Nick Heidfeld in Interlagos.

Nick Heidfeld in Interlagos.

Der Sauber-Fahrer empfiehlt sich erneut für einen Stammplatz 2011.

Das deutschsprachige Formel-1-Kontingent (abgesehen von Sebastian Vettel, siehe getrennte Story über die WM-Anwärter) ist ziemlich gross: Michael Schumacher, Nico Rosberg, Nico Hülkenberg, Adrian Sutil, Sébastien Buemi, Christian Klien, Timo Glock, Nick Heidfeld, und da Kamui Kobayashi in einem Sauber-Renner sitzt, zählen wir in grossmütig zu diesem Kontingent hinzu.

Und das ist die Freitag-Bilanz dieser Neun im Original-Ton:

Michael Schumacher (am Morgen auf Rang 8, nachmittags auf Platz 10):
«Zwei problemlose Trainings, das ist gut. Der Abstand zu den Topteams ist zu gross, das ist schlecht. Die Strecke hat mich überrascht, ich hatte sie erheblich buckliger in Erinnerung.»

Nico Rosberg (6./9.):
«Eigentlich haben wir die Entwicklung des Autos ja eingestellt, aber wir verstehen den Wagen immer besser, und auch der f-Schacht arbeitet nun tadellos. Das hilft. Hier in Brasilien läuft es bislang besser als erwartet. Wo uns das hinführt, ist schwer zu sagen. Aber klar muss es unser Ziel sein, das eine oder andere Auto der Topteams zu ärgern.»

Nico Hülkenberg (12./13.):
«Wir sind konkurrenzfähig, aber in die Top-Ten vorzustossen, das wird ein hartes Stück Arbeit. Ich hatte mit den weichen Reifen zum Schluss keine freie Runde, sonst kann ich mich über nichts beklagen.»

Adrian Sutil (9./14.):
«Ein ordentlicher Start ins Wochenende, keine grösseren Probleme. Das Auto fühlt sich konstant und ausbalanciert an. Jetzt geht es an die Detail-Arbeit.»

Sébastien Buemi (18./17.):
«Zu Beginn des zweiten Trainings gab es ein kleines Problem mit den Bremsen, sonst ging eigentlich alles glatt. Aber Morgen soll es regnen, und dann schaut alles ganz anders aus.»

Christian Klien (23./23.):
«Ich habe mich von Anfang an im Auto wohlgefühlt, das ging viel besser als in Singapur. Im ersten Training ist der zweite Gang gebrochen. Im zweiten habe ich mit den weichen Reifen einmal gepatzt, dann ist di Grassi im Weg gestanden. Da liegen mindestens noch vier Zehntelsekunden drin. Wir sind näher an Virgin dran.»

Nick Heidfeld (10./8.):
«Ich bin ziemlich zufrieden, weil ich nicht erwartet hatte, dass wir hier so stark sind. Bei der Rundenzeit ist auch noch Luft drin. Die Langläufe waren noch besser als Platz 8 zeigt. Ich denke, hier habe ich einen guten Schritt vorwärts bei der Fahrzeugabstimmung gemacht.»

Kamui Kobayashi (11./12.):
«Insgesamt sind wir hier recht gut, aber ich bin mit meinem Auto noch nicht zufrieden. Wir müssen die Balance verbessern, es untersteuert zu stark. Ich hatte von den weicheren Reifen mehr Grip erwartet. Der Plattfuss am Vormittag hat wenigstens keine Trainingszeit gekostet, und wir haben unser Programm wie geplant abgearbeitet.»

Timo Glock (20./24.):
«Ein kleines Sensorproblem zu Beginn des ersten Trainings, sonst lief es ganz ordentlich, vor allem mit den harten Reifen. Mit den weichen ist die Balance nicht ganz so gut, aber das spielt für morgen keine Rolle, denn es wird eh regnen.»

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