Sebastian Vettel (Ferrari): «Ich habe alles versucht»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Ferrari-Star Sebastian Vettel nahm im 2. Qualifying auf dem Silverstone Circuit als Zwölfter nicht an der Top-10-Zeitenjagd teil. Immerhin: Dank der Strafe von Esteban Ocon darf er auf den elften Startplatz vorrücken.

Als Sebastian Vettel im zweiten Qualifying-Segment auf dem Silverstone Circuit auf den weichen Reifen zur entscheidenden Zeitenjagd aufbrach, konnte er sich zwar verbessern. Für den Sprung ins Q3 reichte es aber nicht. Der vierfache Champion musste sich mit dem zwölften Platz begnügen, während sein deutlich schnellerer Teamkollege Charles Leclerc im Top-10-Stechen immerhin auf Platz 8 landete. Dass er dank der Strafe von Esteban Ocon auf den elften Platz vorrücken durfte, war da nur ein schwacher Trost.

«Wir sind genau da, wo wir letzte Woche waren» seufzte der Heppenheimer nach seinem verfrühten Quali-Aus im RTL-Interview. «Ich habe alles versucht, mehr kann ich im Moment nicht machen.» Auf den Einwand, bei seinem Teamkollegen scheint es deutlich besser zu laufen, antwortete er: «Wie gesagt, ich denke, ich bin jetzt lange genug dabei und ich habe sehr viel probiert, aber wir sind in den zwei Wochen bis jetzt auf keinen grünen Zweig gekommen.»

«Der Abstand war immer relativ konstant», betonte Vettel, und fügte trotzig an: «Ich bin mit meinen Runden eigentlich zufrieden, sowohl mit dem Medium-Reifen als auch mit der weichen Mischung lief es gut. Vielleicht kann man über ein halbes Zehntel diskutieren, in Kurve 6 und 7 hatte ich mal einen kleinen Rutscher drin, aber sonst war das okay.»

Auf Nachfrage präzisierte der 33-Jährige: «Ich bin nicht zufrieden. Aber ich bin damit zufrieden, was ich aus meinem Auto herausgeholt habe, und mehr bleibt mir im Moment nicht übrig.» Beim Interview mit den englischen Sky-Kollegen erklärte er mit Blick aufs Rennen: «Ich bin immer optimistisch und hoffe, dass es morgen ein besserer Tag wird. Aber wir kommen seit der vergangenen Woche nicht weiter, obwohl wir so viel ausprobiert haben.»

Qualifying, Silverstone 2

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:25,154 min
2. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +0,063 sec
3. Nico Hülkenberg (D), Racing Point, +0,982
4. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1,022
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +1,143
6. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,274
7. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,380
8. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,460
9. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,515
10. Lando Norris (GB), McLaren, +1,624
11. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,924
12. Carlos Sainz (E), McLaren, +1,929
13. Romain Grosjean (F), Haas, +2,100
14. Esteban Ocon* (F), Renault, +1,857
15. George Russell (GB), Williams, +2,301
16. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +2,728
17. Kevin Magnussen (DK), Haas, +3,082
18. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +3,276
19. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +3,279
20. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +3,339

*Strafversetzung um 3 Positionen wegen Behinderung von George Russell

Formel-1-WM nach 4 Läufen

Fahrer
1. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 88 Punkte
2. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 58
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 52
4. Lando Norris (GB), McLaren, 36
5. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 33
6. Alex Albon (T), Red Bull Racing, 26
7. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, 22
8. Lance Stroll (CDN), Racing Point, 20
9. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, 20
10. Carlos Sainz (E), McLaren, 15
11. Esteban Ocon (F), Renault, 12
12. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 12
13. Sebastian Vettel (D), Ferrari, 10
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, 2
15. Daniil Kvyat (RU), AlphaTauri, 1
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1
17. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 0
18. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, 0
19. George Russell (GB), Williams, 0
20. Romain Grosjean (F), Haas, 0

Marken
1. Mercedes 146 Punkte
2. Red Bull Racing 78
3. McLaren 51
4. Ferrari 43
5. Renault 32
6. Racing Point 27 (42)*
7. AlphaTauri 13
8. Alfa Romeo 2
9. Haas 1
10. Williams 0
* 15 Punkte Abzug wegen Einsatzes illegal kopierter Bremsbelüfung

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