Horner: Verstappen wie Schumacher im Benetton

Von Andreas Reiners
Max Verstappen und Christian Horner

Max Verstappen und Christian Horner

Max Verstappen kommt mit dem Renner von Red Bull Racing besser zurecht als seine Teamkollegen, die er regelmäßig distanziert. Christioan Horner erinnert das an Michael Schumacher.

Max Verstappen lässt seine Teamkollegen regelmäßig stehen. Vor allem Pierre Gasly und Alex Albon hatten gegen den Niederländer keine Chance.

Gasly musste daraufhin im vergangenen Jahr zurück zu AlphaTauri, Albon bekommt zwar das Vertrauen von Red Bull Racing, muss sich aber mit zunehmender Kritik von außen auseinandersetzen.

Der Grund für die Diskrepanz zwischen Verstappen und den Teamkollegen, die eigentlich keine Nasenbohrer sind, ist der Renner von Red Bull Racing, die Natur des Boliden, die Herausforderung, ihn am Limit zu bewegen.

«Ich würde es mit Michael Schumacher vergleichen, als er Mitte der 90er Jahre den Benetton fuhr, und es gab nicht viele Teamkollegen, die das Auto so fahren konnten, wie Michael es konnte», sagte Horner ESPN. «Ich denke, dass Max mit diesem Auto dasselbe machen kann.»

Konkret bedeutet das: «Er kann mit einigen der Nuancen des Autos fertig werden, sie verunsichern ihn nicht. Bei Pierre oder teilweise auch Daniel [Ricciardo] und sicherlich bei Alex hat es Auswirkungen. Darauf konzentrieren wir uns als Team und versuchen, die Empfindlichkeit des Autos in diesem Bereich zu verringern», so Horner.

Nun gibt es aber das Problem, dass man als Team versucht, aus dem besten Paket noch mehr herauszuholen. Und wenn das nervöse «Verstappen-Auto» die bestmögliche Performance garantiert, setzt man dort bei der Weiterentwicklung an.

«Es ist ein Dilemma, weil man immer von der schnellsten Zeit angezogen wird, das ist nur natürlich», sagte Horner. «Manchmal reden die Fahrer nicht über dasselbe [in technischen Nachbesprechungen], und man neigt immer dazu, dem schnelleren Fahrer mit der schnellsten Zeit zuzuhören, das ist nur menschlicher Instinkt.»


Mehr über...

Siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Max Verstappen: Der grösste Gegner ist nicht Ferrari

Mathias Brunner
Der Niederländer Max Verstappen liegt nach dem sechsten Saisonsieg überlegen in WM-Führung. Aber der 26-fache GP-Sieger hat Respekt vor seinem gefährlichsten Hindernis auf dem Weg zum zweiten Titel.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Mi.. 29.06., 06:57, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mi.. 29.06., 07:13, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mi.. 29.06., 07:31, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mi.. 29.06., 07:35, WDR Fernsehen
    Paulas Sommer - Ich kann wieder tanzen!
  • Mi.. 29.06., 07:43, ORF Sport+
    silent sports +
  • Mi.. 29.06., 08:50, Motorvision TV
    Classic Ride
  • Mi.. 29.06., 10:45, Hamburg 1
    car port
  • Mi.. 29.06., 11:30, Eurosport
    Speedway: FIM Grand Prix
  • Mi.. 29.06., 11:30, ORF Sport+
    Erzbergrodeo 2022, Highlights aus Eisenerz
  • Mi.. 29.06., 12:55, Motorvision TV
    On Tour
» zum TV-Programm
3AT