Otmar Szafnauer: «Team arbeitete Tag und Nacht»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer

Der GP-Sieg von Sergio Pérez belohnte das Racing Point Team für die harte Arbeit, die es nach den Schäden im Bahrain-GP leisten musste, wie Teamchef Otmar Szafnauer nach dem Sakhir-GP stolz erklärte.

Racing-Point-Teamchef Otmar Szafnauer erlebte im Sakhir-GP ein Wechselbad der Gefühle. Erst gab es die Kollision zwischen Sergio Pérez und Charles Leclerc, doch am Ende standen der Mexikaner als Sieger und sein Teamkollege Lance Stroll als Dritter gemeinsam auf dem Podest. Teamchef Otmar Szafnauer schwärmte: «Was für eine grossartige Leistung, Sergio schaffte es vom letzten auf den ersten Platz. Nicht viele Fahrer können das von sich behaupten.»

Der Routinier aus Guadalajara, der die Mannschaft nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi verlassen wird, um Platz für Sebastian Vettel zu schaffen, habe es verdient, ein Cockpit in der Königsklasse zu bekommen, fügte der Rumäne an. «Das tut er zweifelsohne», betonte er bei Sky Sports F1. «Er hat in diesem Rennen wie schon in der gesamten Saison grossartige Arbeit geleistet und ich hoffe, dass er mit diesem Ergebnis den vierten Platz in der Fahrer-WM erobern wird. Er verdient es definitiv, in der Startaufstellung zu stehen.»

«Für mich persönlich ist es der zweite Sieg in der Formel 1 und es ist einfach überwältigend», erklärte Szafnauer, der 2006 als Vizepräsident von Hondas Motorsport-Abteilung mit Jenson Button über dessen ersten Sieg in Ungarn jubeln durfte. «Aber wichtiger ist, dass es hier nicht um mich geht, sondern um das Team. Es ist eine gigantische Team-Leistung von allen Jungs und Mädels in Silverstone. Sie haben hart gearbeitet, um ein Auto auf die Räder zu stellen, das zuverlässig und konkurrenzfähig ist.»

«Wir hatten vergangene Woche einen grossen Crash und ein Auto, das brannte. Am Sonntag hatten wir weniger als eine Woche Zeit, um genügend Teile zu produzieren. Jeder arbeitete Tag und Nacht, um dies zu schaffen und am Donnerstag flog das Flugzeug von Lawrence Stroll alles ein, sodass wir zwei Autos aufbauen konnten. Es war also Teamwork, und nicht die Arbeit eines Einzelnen», betonte der 56-Jährige, der die Stimmung in der Box der Rosaroten als unglaublich beschrieb. «Alle sind überglücklich und es gab Freudentränen. Es ist einfach grossartig», jubelte er.

Sakhir-GP, Bahrain

1. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, 1:31:15,114 h
2. Esteban Ocon (F), Renault, +10,518 sec
3. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +11,869
4. Carlos Sainz (E), McLaren, +12,580
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +13,330
6. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +13,842
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +14,534
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +15,389
9. George Russell (GB), Mercedes, +18,556
10. Lando Norris (GB), McLaren, +19,541
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +20,527
12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +22,611
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +24,111
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +26,153
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +32,370
16. Jack Aitken (GB), Williams, +33,674
17. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +36,858
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Ölleck
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Crash
Charles Leclerc (MC), Ferrari, Crash

WM-Stand Fahrer nach 16 von 17 Rennen

1. Hamilton 332 Punkte
2. Bottas 205
3. Verstappen 189
4. Pérez 125
5. Ricciardo 112
6. Leclerc 98
7. Sainz 97
8. Albon 93
9. Norris 87
10. Stroll 74
11. Gasly 71
12. Ocon 60
13. Vettel 33
14. Kvyat 32
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Russell 3
19. Grosjean 2
20. Magnussen 1
21. Latifi 0

Marken
1. Mercedes 540
2. Red Bull Racing 282
3. Racing Point 194
4. McLaren 184
5. Renault 172
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 103
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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