Sebastian Vettel: Nette Geste zum Ferrari-Abschied

Von Otto Zuber
Formel 1
Sebastian Vettel

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel wird noch ein Rennen mit Ferrari bestreiten, dann wechselt er ins Lager von Aston Martin. Zum Abschied ehrt der Heppenheimer seine Mannschaft noch einmal auf eine besondere Art und Weise.

Sebastian Vettel erwartet bei seinem letzten GP-Einsatz für Ferrari kein einfaches Rennen. Der vierfache Champion weiss: «Die Strecke in Abu Dhabi passte nie so richtig zu unseren Autos, deshalb erwarte ich eine interessante Herausforderung. Ich werde wie immer mein Bestes geben, und da es das letzte Rennen mit dem Team ist, hoffe ich auf das bestmögliche Ergebnis.»

Rückblickend sagt er über seine sechs Ferrari-Jahre: «Das war eine grossartige Reise, auf der wir zusammen so viel gelernt haben. Wir haben höhen und Tiefen erlebt und kamen zwei Mal dem Titel nahe. Aber es hat nicht sollen sein. Ich bin glücklich, dass wir gemeinsam 14 Rennsiege eingefahren haben, auch wenn wir uns natürlich mehr erhofft hatten.»

Fürs Team hat der Deutsche einen besonderen Dank vorbereitet: «Ich werde mit einem speziellen Helmdesign ausrücken, um dem Team und allen Tifosi für die Unterstützung in den letzten sechs Jahren zu danken. Auch wenn ich im nächsten Jahr in anderen Farben antreten werde, möchte ich den Kontakt zu meinen Freunden nicht abbrechen. Eure Leidenschaft und eure Unterstützung ist einer der Gründe, warum dieses Team etwas ganz Besonderes ist.»

Auch Charles Leclerc weiss: «Diese Strecke hat nie wirklich zu Ferrari gepasst, auch wenn wir im vergangenen Jahr ein Podest geholt haben.» Und der Monegasse betont: «Es wird das Ende einer schwierigen Saison und der erste Sektor der Piste ist interessant, während die anderen beiden Abschnitte weniger Spass bereiten.»

In diesem Jahr werde es besonders schwierig, ein gutes Ergebnis einzufahren, mahnt Leclerc, der für seinen Crash mit Pérez im Sakhir-GP eine Strafversetzung um drei Startplätze kassiert hat. Dennoch hofft er, zusammen mit seinem scheidenden Teamkollegen ein gutes Rennen zu erleben. «Mit seinem Abgang endet eine Ära, deshalb wäre es schön, diesen speziellen Augenblick mit einem guten Auftritt zu krönen», sagt er. «Seb hat eine sehr wichtige Rolle in der Geschichte von Ferrari gespielt und hat es verdient, einen würdigen Abschluss mit dem Team zu erleben.»

Sakhir-GP, Bahrain

1. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, 1:31:15,114 h
2. Esteban Ocon (F), Renault, +10,518 sec
3. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +11,869
4. Carlos Sainz (E), McLaren, +12,580
5. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +13,330
6. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +13,842
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +14,534
8. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, +15,389
9. George Russell (GB), Mercedes, +18,556
10. Lando Norris (GB), McLaren, +19,541
11. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +20,527
12. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +22,611
13. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, +24,111
14. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +26,153
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +32,370
16. Jack Aitken (GB), Williams, +33,674
17. Pietro Fittipaldi (BR), Haas, +36,858
Out
Nicholas Latifi (CDN), Williams, Ölleck
Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, Crash
Charles Leclerc (MC), Ferrari, Crash

WM-Stand Fahrer nach 16 von 17 Rennen

1. Hamilton 332 Punkte
2. Bottas 205
3. Verstappen 189
4. Pérez 125
5. Ricciardo 112
6. Leclerc 98
7. Sainz 97
8. Albon 93
9. Norris 87
10. Stroll 74
11. Gasly 71
12. Ocon 60
13. Vettel 33
14. Kvyat 32
15. Nico Hülkenberg (D) 10
16. Räikkönen 4
17. Giovinazzi 4
18. Russell 3
19. Grosjean 2
20. Magnussen 1
21. Latifi 0

Marken
1. Mercedes 540
2. Red Bull Racing 282
3. Racing Point 194
4. McLaren 184
5. Renault 172
6. Ferrari 131
7. AlphaTauri 103
8. Alfa Romeo 8
9. Haas 3
10. Williams 0

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