Die Formel 1 bestätigt einen neuen Fünfjahresvertrag zur Austragung des Traditions-GP in Interlagos, das Rennen wird künftig Grosser Preis von São Paulo heissen, ein Umzug nach Rio ist geplatzt.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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Bis einschliesslich 2025 bleibt die Formel 1 für den brasilianischen WM-Lauf im Autódromo José Carlos Pace von Interlagos. Ein Umzug des südamerikanischen Rennens ist vom Tisch – eigentlich wollte Formel-1-CEO Chase Carey den einzigen Grand Prix in Südamerika künftig in Rio austragen lassen. Der Sinneswandel hat damit zu tun, dass die Rennanlage von São Paulo bereit ist, in Rio hingegen die Bauarbeiten noch nicht einmal begonnen haben.
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Zur Erinnerung: Geplant war eine Strecke auf dem Gelände der früheren Militärbasis Deodoro. Die Wahl dieses Ortes liess Augenbrauen hochgehen: Keine Infrastruktur, hohe Kriminalität, die Traumstände wie Ipanema 45 Minuten entfernt, von Formel-1-Glamour ist in Deodoro wahrlich wenig zu spüren. Vor allem jedoch müssten für den Bau der Strecke Tausende von Bäumen gefällt werden, was sich mit den Nachhaltigkeits-Bestrebungen der Formel 1 und des Autosport-Weltverbands FIA schwerlich in Einklang bringen lässt. Auch Formel-1-Champion Lewis Hamilton kritisierte: "Wir brauchen in Brasilien keine neue Strecke. Ich denke, es gibt bereits genügend grossartige Pisten. Ich liebe Interlagos und war auch schon in Rio, und das ist wirklich ein wunderschöner Ort. Wenn Nachhaltigkeit ein Thema sein soll, dann wäre das Nachhaltigste wohl, keine Bäume zu fällen."
Allerdings wird der WM-Lauf im Stadtteil "zwischen den Seen" (Interlagos) künftig "Grosser Preis von São Paulo" heissen. Gemäss Bürgermeister Bruno Covas soll dieser Titel unterstreichen, welche finanzielle Unterstützung das Rennen durch Stadt und Bundesstaat São Paulo erhält. Das Rennen erhält einen neuen Promoter, die Firma "Brasil Motorsports", mit Unterstützung der Investmentfirma Mubadala aus Abu Dhabi, Leiter von "Brasil Motorsports" ist Alan Adler, früherer Leiter des Event-Organisators IMM. Der Grosse Preis von Brasilien findet im Rahmen der Formel-1-WM seit 1973 statt, die ersten fünf WM-Läufe sowie die Rennen von 1979 und 1980 gingen auf dem "Autódromo José Carlos Pace" von Interlagos in São Paulo über die Bühne; 1978 sowie von 1981 bis 1989 war das "Autódromo Internacional Nelson Piquet" in Rio de Janeiro Austragungsort. Von 1990 bis 2019 kehrte die Königsklasse nach Interlagos zurück. Jahrelang wurde darüber spekuliert, dass die Formel 1 wieder in Rio zu Gast sein könnte, allerdings nicht auf dem alten Gelände von Jacarepaguá – diese Anlage musste Gebäuden für die Olympischen Spiele 2016 weichen. 2020 musste der Brasilien-GP wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.
Am vergangenen Wochenende fand in Kuala Lumpur das große MotoGP-Saisonstartevent statt. SPEEDWEEK.com-Autor Adam Wheeler mit einer Bewertung der visuell opulenten Eröffnungsveranstaltung.
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21. März: Melbourne, Australien 28. März: Sakhir, Bahrain 11. April: Schanghai, China 25. April: Austragungsort noch offen 9. Mai: Barcelona, Spanien 23. Mai: Monte Carlo, Monaco 6. Juni: Baku, Aserbaidschan 13. Juni: Montreal, Kanada 27. Juni: Le Castellet, Frankreich 4. Juli: Spielberg, Österreich 18. Juli: Silverstone, Grossbritannien 1. August: Budapest, Ungarn 29. August: Spa, Belgien 5. September: Zandvoort, Niederlande 12. September: Monza, Italien 26. September: Sotschi, Russland 3. Oktober: Singapur, Singapur 10. Oktober: Suzuka, Japan 24. Oktober: Austin, USA 31. Oktober: Mexiko-Stadt, Mexiko 14. November: São Paulo, Brasilien 28. November: Dschidda, Saudi-Arabien 5. Dezember: Yas Marina, Abu Dhabi
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